Großbrand in Altenheim

Ausgedehnter Brand im Altenheim Lore-Malsch-Haus in Hohenbrunn (Bayern). Eine 87- Jährige Bewohnerin stirbt. 24 weitere Personen aus dem Seniorenheim erlitten Rauchvergiftungen. Rund 300 Menschen wurden evakuiert.

Am Montagmorgen gegen 11 Uhr wurde die Feuerwehr Hohenbrunn durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zu dem Altenheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der zweite Stock des Seniorenheims verraucht und ein Apartment stand in Flammen.

Das Heimpersonal hatte schon mit der Evakuierung begonnen. Die Feuerwehr musste viele gehbehinderte Bewohner aus ihren Zimmern retten. Dazu wurden sie in ihren Bettlaken oder Rollstühlen die Treppen hinuntergetragen. Über mehrere Drehleitern wurden weitere Bewohner ins Freie gebracht. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung des Apartments durchgeführt. Die Einsatzkräfte konnten eine weitere Brandausbreitung auf den dritten Stock verhindern. Gegen 12:15 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht.

In den Trümmern des ausgebrannten Apartments fanden Feuerwehrleute die Leiche der 87- Jährigen Bewohnerin. 24 weitere Personen erlitten teils schwere Rauchvergiftungen. Die Einsatzkräfte evakuierten rund 300 Menschen. Die Wohnungen im zweiten und dritten Stock sind wegen der starken Rauchentwicklung während des Brandes nicht mehr bewohnbar. Die 50 Senioren wurden auf umliegende Altenheime verteilt oder blieben bei ihren Angehörigen. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 200.000 Euro.

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Die Feuerwehren aus Hohenbrunn, Putzbrunn, Ottobrunn, Neubiberg, Siegertsbrunn, Unterhaching sowie die Berufsfeuerwehr München waren mit zirka 140 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz war ein Großausgebot von Rettungsdienst und Polizei.

Quelle: Merkur Online und Feuerwehr Ottobrunn

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