Alle Jahre wieder… – Sicherheitsmaßnahmen zur Adventszeit

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind; oder auch die Feuerwehr. Deutschlandweit steigt in der Adventszeit meist die Anzahl der Brandeinsätze. Um die Zahl der Brände zu minimieren hat die Berliner Feuerwehr Sicherheitsmaßnahmen veröffentlicht. Des Weiteren zeigt sie in einem Video die Folgen eines brennenden Adventskranzes.

Auch wenn die Kerzen an Weihnachtsbäumen inzwischen meist elektronischer Art sind, so besitzt der klassische Adventskranz immer noch seine vier Wachskerzen. Oft kann sich hieraus, bei unsachgemäßem oder leichtsinnigem Gebrauch, ein Brand entwickeln. Die Berliner Feuerwehr hat daher ihren Bürgern Sicherheitsmaßnahmen zusammengestellt. Befolgt man diese, meist einfachen Dinge, so kann ein eventueller Wohnungsbrand verhindert werden.

Beispielsweise sollten Adventskränze nur auf feuerfesten Unterlagen, wie Porzellan oder Blech, gelagert werden. Kerzen sollte man niemals unbeaufsichtigt lassen und nie ganz herunterbrennen. Des Weiteren muss ein ausreichender Abstand von Kerzen zu leicht entflammbaren Material gewährleistet sein. Kommt es zu einem Entstehungsbrand, so ist die vorherige Bereitstellung kleinerer „Löschgeräte“, wie einem Wassereimer oder einer Gießkanne, von Vorteil.

Tipps, die jeder Feuerwehrmann eigentlich wissen sollte. Interessant für diese ist jedoch das beigefügte Video. In diesem wird ein Zimmerbrand mit Brandursache „Adventskranz“ gezeigt. Es wird gezeigt wie schnell es von einem Entstehungsbrand zum Vollbrand des Zimmers kommt. Nach nur drei Minuten haben sich die Flammen im ganzen Zimmer verteilt. Anschließend wird die Brandbekämpfung mittels Druckluftschaum vorgestellt. Im Zuge der aufgenommenen Präsentation wies Landesbranddirektor Wilfried Gräfling darauf hin, dass dies nun zum Standard bei der Berliner Feuerwehr werde. Der Wasserschaden beim Einsatz dieses CAF ist deutlich geringer, als beim Einsatz von Wasser. Diese schadensarme Vorgehnsweise soll daher nun auch in Berlin eingeführt werden.

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