Brand im Hotel schneidet Fluchtwege ab

Bei einem Feuer in Füssen drohten Gäste über Bettlaken und Matratzen aus den Gebäude zu flüchten.

Am 12.08. alarmierte die Integrierte Leitstelle Allgäu gegen zwei Uhr mehrere Feuerwehren zu einem Hotel in der Innenstadt von Füssen (Bayern). Anrufer meldeten eine Rauchentwicklung in der Übernachtungsstätte und mehrere Personen die eingeschlossen sind.  Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge war die Lage äußerst brisant. Die Gäste standen an den Fenstern und drohten zu springen da Ihnen durch Rauch und Flammen der Fluchtweg abgeschnitten war. Teilweise knoteten sie Bettlaken aneinander und warfen Matratzen aus dem Fenster um über diese Wege aus dem Gebäude zu fliehen. Mit tragbare Leitern und Drehleitern retteten die Einsatzkräfte die gefährdeten Gäste an den Fenstern. Darüber hinaus mussten 15 weitere Personen aus dem Brandobjekt gebracht werden. Der Rettungsdienst lieferte von den 40 betroffenen Hotelgästen,  12 mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die umliegenden Kliniken ein. Nach knapp 1,5 Stunden war der Brand unter Kontrolle. Am Einsatzort unterstützen auch  Feuerwehrkräfte aus dem benachbarten Österreich.

Am heutigen morgen musste die Freiwillige Feuerwehr Füssen erneut zu dem Hotel ausrücken und Glutnester in den Fehlböden des Gebäudes bekämpfen. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf € 150.000,-.

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Quelle: PP Schwaben Süd/West und Feuerwehr Füssen

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