Größtenteils Entwarnung um Krefeld

Wir hatten bereits heute morgen von einem Großbrand in Krefeld berichtet. In den meisten Städten um den Brandort konnte Entwarnung gegeben werden. In Duisburg sind die Bürger weiterhin angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Gegen 7 Uhr kam auf dem Gelände der Firma Compo zum Brandausbruch. Ungefähr 33.000 Tonnen verschiedenster Bestandteile für die Produktion von Dünger standen im Vollbrand. Die Halle hat die Ausmaße von zirka zehn Fußballfeldern. Eine angrenzende Halle für die Ammoniakproduktion geriet im Laufe des Brandes ebenfalls in Mitleidenschaft.

Bereits kurze Zeit nach dem Brandausbruch war eine große Rauchwolke festzustellen. Deren Zusammensetzung war anfangs nicht bekannt. In Folge dessen wurden die Anwohner über Sirenen und Lautsprecher gewarnt. Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten und die Häuser nicht verlassen. In Krefeld und den umliegenden Städten wurden Krisenstäbe einberufen. Diese konnten inzwischen Entwarnung für Oberhausen und Essen geben.

Bei Messungen durch das Landesumweltamt wurde die Luft auf Chlor, Salzsäure, Phosgen und Stickstoffverbindungen untersucht. Hierbei wäre keine schädliche Konzentration zu messen gewesen. Eine Immissionsschutzexpertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz kritisierte die Stellungnahme der Behörden bezüglich des Brandrauches. Man hätte keine Angaben zum Schadstoffgehalt machen können, solange die Art der Düngemittel unbekannt war.

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Nach neusten Erkenntnissen gibt es zwei verletzte Mitarbeiter des Betriebes. Diese haben eine Rauchgasintoxikation erlitten.

Im Einsatz befinden sich momentan mehr als 300 Feuerwehrmänner. Wehren aus dem Umkreis sind mit diversen Sonderfahrzeugen vor Ort.

Quelle: RP online

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  1. Moderne Helfer bei Brandermittlung in Krefeld | feuerwehrleben.de

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