Stellungnahme des ADAC zu Fahrzeugen mit Flussiggasantrieb

Nach dem Betanken eines, mit Flüssiggas betriebenen Autos kam es zu einem Brand. Der ADAC hält Gasautos dennoch für sicher.

Ende Juli kam es in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)  zu einem schweren Unfall nach dem Betanken eines PKW. Dieser wurde nachträglich mit einer Flüssiggasanlange aufgerüstet. Kurz nach dem Betanken fing das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache Feuer. Die junge Fahrerin konnte sich damals schwer verletzt aus dem Fahrzeug retten.

Angetrieben werden „Gasautos“ entweder mit Flüssiggas (auch Autogas oder LPG) oder Ergas (CNG). Erstere erfreuen sich größerer Beliebtheit, da die Umrüstungskosten relativ gering ausfallen. Beide Antriebsstoffe werden in speziellen Gasbehältern aufbewahrt, welche mit einem Sicherheitsventil ausgestattet sind. Selbst bei einem Vollbrand besteht laut ADAC deshalb keine Explosionsgefahr, da hierdurch Überdruck kontrolliert abgelassen wird. In den vergangenen Jahren wurden ebenfalls sowohl mit Erdgas- als auch Autogasfahrzeugen umfangreiche Crashtest durchgeführt. Hierbei blieb auch bei einem Auffahrunfall mit 60 km/h die Gasanlage und die Befestigung des Gastanks unversehrt.

Quelle: Focus online und ADAC

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1 Kommentar zu Stellungnahme des ADAC zu Fahrzeugen mit Flussiggasantrieb

  1. Man sollte hier 2 Dinge beachten, die ja gern Medientechnisch falsch rübergebracht werden:

    Autogas- und Erdgasautos sind, wie der ADAC treffend bezeichnet, sehr sicher und explodieren ein nicht gleich um die Ohren wenn ein Unfall passiert.

    Bei Fällen wie in Gladbach ist es wichtig, das Umrüstautos technisch korrekt umgebaut wurden. Den dort war es keine Explosion oder ein Unfall, sondern technisches Versagen im Motorraum. Entweder war ein Ventil undicht oder eines der Leitungen. Das können die ganzen Sicherheitsventile nicht verhindern. Da gilt es, das der Umrüster seine Arbeit korrekt umsetzt um solche „Patzer“ zu vermeiden!

    Auch gilt es für den Fahrer/rin aufmerksam zu rein. Riecht man Gas im Motorraum oder im Kofferraum sollte man beim Ümrüster nachfragen/es checken lassen. Schaltet die Anlage korrekt von Benzin auf Gas um? etc. etc. – wenn man einfach nur denkt nach den Umbau muss man sich um nix mehr kümmern oder „es passt schon so“, dann können eben solche Dinge wie in Gladbach passieren.

    my 2 cent.

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