Fahrer in brennendem LKW eingeklemmt, Feuerwehr hilft mit Lüfter

Um den eingeklemmten Fahrer vor dem Brandrauch zu schützen setzten die Wehrleute einen Lüfter ein.

Vergangene Woche ereignete sich auf der Autobahn A1 Höhe Bockel (Niedersachsen) ein schwerer Verkehrsunfall. Ein niederländischer LKW Fahrer erkannte ein Stauende zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den vorausfahrenden Sattelzug auf. Hierbei wurde der LKW Fahrer schwerverletzt in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Aufgrund des Aufpralls begann der stark beschädigte LKW im Motorraum zu brennen. In der Nähe befindliche Autofahrer versuchten mit Feuerlöschern sofort den Brand zu bekämpfen. Als die Freiwilligen Feuerwehren aus Gyhum und Zeven mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften an der Einsatzstelle eintrafen, leiteten diese sofort mittels Schnellangriff die Brandbekämpfung ein. Um den Fahrer bestmöglichst vor den Rauchgasen zu schützen, nahmen die Wehrleute einen Lüfter mit minimaler Drehzahl über die Beifahrerseite vor um den Rauch vom Patienten fern zu halten. Zudem bekam er vom Rettungsdienst Sauerstoff über eine Beatmungsmaske. Mittels Rettungssatz befreiten die Einsatzkräfte anschließenden den Fahrer aus der Kabine und brachten ihn unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus Rotenburg. Der Lenker des vorausfahrenden Sattelzuges verletzte sich bei dem Unfall nur leicht. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf ca. € 100.00 geschätzt.

Quelle: Polizeiinspektion Rotenburg

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