Alarmmeldung über Twitter verteilt

Ein Feuerwehrmann aus Lenzburg (Kanton Aargau/Schweiz) verschickte die Alarmierungsmeldung seiner Einheit über Twitter. Der Kommandant wusste nichts von den Veröffentlichungen und stoppt diese.

Seit April 2012 wurden über den Online- Nachrichtendienst Twitter die Alarmmeldungen der Feuerwehr Lenzburg verbreitet. Dabei erfuhr die Öffentlichkeit noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, wo es brennt. Ein Angehöriger der Feuerwehr verschickte die Nachrichten eigenständig über Twitter.

Die zuständige Stadträtin sowie die Feuerwehrkommission wussten nichts von den Veröffentlichungen und kritisieren diese. Die sensiblen Daten über den Einsatz gehören nicht an die Öffentlichkeit und wurden deshalb vom Kommandanten umgehend verboten und der Dienst sofort eingestellt.

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Quelle: AARGAUER Zeitung

1 Kommentar zu Alarmmeldung über Twitter verteilt

  1. Fensterputzer // 7. Oktober 2012 um 12:17 // Antworten

    Wenn ich den Artikel + vorherigen Artikel richtig lese wurden direkt und automatisch die Alarmmeldung (SMS?) getwittert. Der, der der Zeitung das Interview gegeben hat, scheint wohl auch der Programmier zu sein.
    Bei uns steht im DME sehr sensible Daten drin „Person springt OHNE SONDERSIGNAL Schillerstraße 4, Meier“ wie kommt man auf die Idee das das an die Öffentlichkeit kommen soll, und dann auch noch sofort? Uns reichen die Zufallsgaffer, mit der Zeit werden es automatisch mehr („Wo Rauch ist, ist auch Feuer“).

    Wir mussten da mal einen Zettel unterschreiben „Verschwiegenheitspflicht“, verstöße können unter anderem zum Ausschuss aus der Feuerwehr führen.

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