Pkw rutscht 100 Meter über Straße, Fahrer wird eingeklemmt

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Bei zwei schweren Verkehrsunfällen innerhalb einer Stunde im Landkreis Stade (Niedersachsen) wurde ein 22-Jähriger tödlich und ein 69-Jähriger schwer verletzt.

Gegen kurz nach 21:30 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Unfall nach Krummendeich alarmiert.

Auf der dortigen Kreisstraße 9 zwischen Krummendeich und Oederquart war es zu einem Zusammenstoß eine PKW mit einem landwirtschaftlichen Anhänger gekommen.

Der 69-jährige Fahrer eines Citroen war auf der schmalen Straße in der Dunkelheit aus bisher ungeklärter Ursache beim Vorbeifahren an einem entgegenkommenden landwirtschaftlichen Fahrzeuggespann gegen einen Reifen des Gülleanhängers geprallt und dann in den Seitenraum geschleudert worden.

Der Mann wurde in seinem Auto eingeklemmt und mussten von den Feuerwehren aus Krummendeich, Oederquart und Freiburg, die mit ca. 50 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle anrückten, mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt aus dem Landkreis Cuxhaven und der Besatzung zweier Rettungswagen aus Freiburg und Drochtersen, wurde der schwer verletzte Citroenfahrer dann ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Der 19-jährige Fahrer des Traktors hatte zu keiner Zeit die Möglichkeit den Unfall zu verhindern oder noch auszuweichen, er blieb bis auf einen Schock unverletzt. Der Citroen wurde bei dem Unfall total zerstört und ein Reifen des Gülleanhängers beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Die Kreisstraße 9 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr abgeleitet, es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen.

Knapp eine Stunde später gegen 22:40 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 114 zwischen den Ortschaften Elm und Estorf ein weiterer schwerer Unfall. Hier war ein 22-jähriger BMW-Fahrer aus Estorf aus Richtung Elm kommend unterwegs.

Am Ausgang einer langgezogenen Rechtskurve kam der junge Mann dann vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei km 10,0 nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum im Seitenraum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto gedreht und auf die Seite gekippt, es rutschte so noch ca. 100 Meter auf der Fahrbahn weiter bevor es zum Stehen kam.

Der 22-Jährige wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von den Ortswehren aus Estorf und Oldendorf, die mit ca. 35 Feuerwehrleuten am Einsatzort eintrafen, befreit werden.

Der eingesetzte Notarzt aus Bremervörde und die Besatzung zweier Rettungswagen aus dem Landkreis Rotenburg und aus Stade konnten dem jungen Mann nicht mehr helfen, er erlag noch an der Unfallstelle seine schweren Verletzungen. Der BMW wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich hier auf ca. 6.000 Euro belaufen.

Die Landesstraße 114 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr konnte mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet werden. Zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht.

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