Kellerbrand und Stallbrand halten Feuerwehr Arnsberg auf Trab

Arnsberg. Die Arnsberger Feuerwehr hatte in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober zwei fast gleichzeitige Brandeinsätze zu bewältigen.

kellerbrand-brand-stall-teaserZu  einem  Einsatz  kurz  vor  Mitternacht,  wurden  am  10.  Oktober  die  Hauptwachen Arnsberg  und  Neheim  sowie  der  Löschzug  Arnsberg  in  die  Rosenbergerstraße  in Gierskämpen  gerufen.  Dort  war  der  Leitstelle Meschede  ein  Kellerbrand  gemeldet worden. Bereits auf der Anfahrt rüsteten sich mehrere Einsatztrupps mit schwerem Atemschutz aus. Da im betroffenen Wohnhaus mehrere Wohnparteien gemeldet wa ren, war ein schnelles Eingreifen der Feuerwehrkräfte erforderlich. Umgehend machte sich ein Trupp über das Treppenhaus auf den Weg in den Keller. Schnell war klar, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Menschen im Haus in Gefahr befanden. Alle Be wohner  hatten  sich  bereits  aus  eigener  Kraft  ins  Freie  begeben.  Im  Treppenraum brannte im Kellerbereich Unrat, der schnell gelöscht werden konnte. Die Wohnungen wurden anschließend gelüftet und der Kellerbereich auf verbliebene Glutnester kontrolliert. Danach konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr war mit rund 45 Kräften im Einsatz.

Noch während die Einsatzkräfte in Gierskämpen ihre Arbeit taten, wurde der Feuerwehr-Leitstelle ein weiterer Einsatz gemeldet. Von Arnsberg aus in Richtung Wennigloh sollte ein Stall brennen. Hierzu wurden um 23:34 Uhr umgehend Kräfte der Feuerwehr aus Wennigloh alarmiert. Auf Grund der zunächst unklaren Lage wurden zusätzlich noch die Einheiten aus Niedereimer, Müschede und Breitenbruch sowie die Neheimer Drehleiter zu dieser Einsatzstelle beordert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein  Stall  mit  mehreren  Heuballen  in  Brand  geraten  war.  Die  Einsatzkräfte  bauten schnell eine Wasserversorgung auf und löschten die Heuballen unter Atemschutz ab. Die  Ballen  wurden  auseinander  gezogen  und  mit  Wasser  unter  Zugabe  eines  sogenannten Netzmittels gelöscht. Dieses Mittel bewirkt, dass das Löschwasser tiefer in das  Brandgut  eindringen  kann.  Rinder,  die  nahe  der  Einsatzstelle  weideten,  ließen sich von den Aktivitäten der Feuerwehr nicht stören und beobachteten das Treiben aus sicherer Entfernung. Bei dem Brand kam kein Tier zu Schaden. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschfahrzeugen im Einsatz.

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