Muldenkipper stürzt in Elfershausen 60 Meter in die Tiefe

Am Dienstagvormittag ist ein Muldenkipper Elfershausen (Bayern) in einem Steinbruch etwa 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Zur Rettung des Fahrer war neben Feuerwehr und Bergwacht auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

absturz-lkw-hang-teaserTrotz mehrfacher Überschläge war der Fahrer weiterhin ansprechbar. Nach einer Erstversorgung durch die Bergwacht musste er mit der Seilwinde eines Rettungshubschraubers aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden. Die Polizeiinspektion Hammelburg hat die Ermittlungen zu dem Betriebsunfall aufgenommen.

Kurz vor 10:00 Uhr hat ein Mitarbeiter des Steinbruchs die Integrierte Leitstelle alarmiert. Ein großer Muldenkipper war beladen mit Erdaushub rückwärts an eine Abbruchkante herangefahren und wollte die Ladung abkippen. Während dieses Vorgangs stürzte das Fahrzeug in die Tiefe. Nach mehreren Überschlägen kam der Kipper etwa 60 Meter tiefer total beschädigt zum Liegen. Der Fahrer war wie durch ein Wunder noch bei Bewusstsein und konnte sogar mit den Rettungskräften über sein Mobiltelefon Kontakt aufnehmen. Als Lebensretter dürfte hier auch der angelegte Sicherheitsgurt eine wesentliche Rolle gespielt haben.

Da die Unfallstelle nicht über Fahrwege zu erreichen war, alarmierte die Leitstelle neben der Feuerwehr Hammelburg auch die Bergwacht. Diese war mit etwa zehn Einsatzkräften vor Ort und seilte sich zu dem Verletzten ab. Nach der Erstversorgung musste der Verletzte mit der Seilwinde eines Rettungshubschraubers zunächst aus dem Gelände geflogen werden. Später flog ihn der Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Verletzungsgrad kann derzeit noch nicht näher beschrieben werden, wobei aber eine Lebensgefahr derzeit ausgeschlossen wird. Der Sachschaden am total beschädigten Muldenkipper wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Hammelburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und auch das Gewerbeaufsichtsamt wurde eingeschaltet.

Interview Pressesprecher der Polizei

 

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