FEUERWEHRLEBEN

Aufwendige Bergung: Baukran umgekippt

Auf einer Baustelle in Norderney (Niedersachsen) kippte ein Baukran um. Es bestand Gefahr, dass der Baukran in ein Wohnhaus kippen könnte. Mit den Mitteln auf Norderney konnte keine sichere Bergung durchgeführt werden. Ein Kran- und Bergungsunternehmen vom Festland übernahm die aufwendige Bergung.

Am 20.11.2012 gegen kurz vor 16 Uhr wurde die Feuerwehr Norderney zu einer Hilfeleistung alarmiert. Auf einer Baustelle war ein Baukran umgekippt und dessen Kranausleger stürzte in einen Garten. Aufgrund der Lage des umgekippten Krans bestand die Gefahr, dass er seine Lage weiter verändern könnte und daraufhin in ein Wohnhaus stürzen könnte. Eine anliegende Straße und ein Kinderspielplatz wurden gesperrt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Es wurden verschiedene Fachberater, die sich mit Kranarbeiten auskennen, zur Einsatzstelle beordert. Bilder von der Unfallstelle wurden an die Leistelle Aurich und an einen Kranunternehmer auf dem Festland übermittelt. Die Einsatzleitung stellte fest, dass mit den Mittel auf Norderney keine sichere Bergung des Krans durchgeführt werden könne. Daraufhin wurde die Unfallstelle von der Stadt Norderney abgesichert und das betroffene Gebäude bis zur Bergung gesperrt. Gegen 18:20 Uhr verließ die Feuerwehr die Einsatzstelle.

Am Vormittag des 21.11.2012 kam ein Sachverständiger und Fachberater eines Kran- und Bergungsunternehmens auf die Insel. Der Sachverständige machte sich ein Bild von der Unfallstelle. Ein angeforderter Spezialkran traf gegen Mittag auf der Insel ein. Die Feuerwehr Norderney unterstützte ab 14:30 Uhr die Bergung mit technischem Gerät und einer Drehleiter. Über die Drehleiter wurden die Seile am höchsten Punkt des verunfallten Krans angeschlagen. Um 16:20 Uhr wurden weitere Kräfte der Feuerwehr nachalarmiert. 25 Feuerwehrleute unterstützten die Bergung und leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus. Der umgekippte Kran wurde wieder in eine senkrechte Position gebracht und der Ausleger eingeklappt. Die gesamte Bergung dauerte bis zirka 19 Uhr. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Einsatzkräfte mit Kaffe und Erbsensuppe.

Quelle: Feuerwehr Norderney


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