Wohnhausbrand bei Schnee und Eis

Ein Einfamilienhaus in Ellerau (Schleswig-Holstein) wurde in der Nacht zum 9.Dezember durch einen Brand komplett zerstört. Die knapp 100 Einsatzkräfte vor Ort hatten mit Schneefall und gefrierendem Löschwasser zu kämpfen. Ein Mobilbagger und ein Räumfahrzeug wurden zur Unterstützung angefordert.

Gegen 22 Uhr bemerkte ein Nachbar des Einfamilienhauses starken Brandgeruch. Daraufhin informierte er die Hausbewohner und alarmierte die Feuerwehr. Am Einsatzort eingetroffen wurde ein Brand in unmittelbarer Nähe zum Schornstein festgestellt. Dieser griff zuerst auf das Dach eines Anbaus und anschließend auf das Dach des Haupthauses über. Nach der Lageerkundung erfolgte die Nachforderung weiterer Einsatzkräfte, unter anderem der Drehleiter aus einem Nachbarort.
Mit fortlaufendem Brandgeschehen wurde die Hitzeentwicklung zu groß, sodass die Brandbekämpfung über einen Innenangriff nicht möglich war. Auch war es nicht mehr möglich, das Dach von Hand zu öffnen. Da die betroffene Dachfläche zu groß war, wurde ein Bagger einer Baufirma angefordert.

Dieser öffnete anschließend das Dach. Daraufhin kamen die Einsatzkräfte an die Glutnester und konnten diese ablöschen. Ein weiteres Problem an der Einsatzstelle bestand aufgrund der Wetterlage. Starker Schneefall und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgten für Behinderungen. Gegen diese wurde mit Hilfe eines Räumfahrzeuges vorgegangen. Es streute die Straßen und räumte das Löschwasser-Schnee-Gemisch beiseite.

 

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Quelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Im Bezug auf Einsätze im Winter möchten wir auf den Artikel „Winterfit!“ und „Tipps zum Winterbetrieb von Hubrettungsfahrzeugen“ hinweisen. Ebenfalls interessant für die Thematik „Schornsteinbrand“ ist der Artikel „Besonderheiten bei Schornsteinbränden

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