Untergehende Sonne sorgt für vermeintlichen Großbrand

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Einen in der Nachbetrachtung ungewöhnlichen Einsatz fuhren Feuerwehr und Polizei in Meerbusch (Nordrhein-Westfalen) vergangenen Mittwoch gegen 16:40 Uhr.

Eine Anwohnerin aus dem Stadtteil Büderich meldete sich ziemlich aufgelöst über die Notrufnummer 110 bei der Polizei. Sie teilte mit, dass sie vom Fenster ihrer Wohnung aus sehen könne, dass die oberen drei Etagen eines Hochhauses brennen würden.

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Während die Feuerwehr in Kenntnis gesetzt wurde, wurde auch die Anschrift der Melderin durch die Polizei aufgesucht, um nähere Erkenntnisse zu erlangen.
Hier wurde festgestellt, dass sich tatsächlich das Licht der untergehenden Sonne rot in den Fenstern des Hochhauses spiegelte und den Eindruck eines Feuers vermittelte. Sein Übriges tat aufsteigender Rauch aus einem Kamin der in Blickrichtung der Melderin vor dem Hochhaus nach oben zog und den Eindruck eines „Großbrandes“ verstärkte.

Während die eingeleiteten Einsatzmaßnahmen für Polizei und Feuerwehr schnell zurückgefahren werden konnten, war es den Einsatzkräften dennoch wichtig, die Melderin, eine ältere Dame, zu beruhigen, und zu ermuntern, weiterhin wachsam zu sein, und Polizei und Rettungsdienste über „verdächtige Feststellungen“ jedweder Art in Kenntnis zu setzen.

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