Unfallopfer filmt eigene Unfallrettung mit dem Smartphone [Video]

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Die technischen Möglichkeiten unserer heutigen Zeit bringen mitunter auch seltsame Blüten hervor.

Müssen wir uns als aktuell als Rettungskräfte erst daran gewöhnen, dass Einsätze standardmäßig mit dem Smartphone von Zuschauern begleitet werden, ist ein Kanadier nun noch einen Schritt weiter gegangen. Er filmte seine eigene Rettung bei einem Verkehrsunfall.

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Wie er selbst unter das Video schreibt, war er am 11. Januar 2015 nach einem Abend in der Stadt Victoria mit dem Auto unterwegs. In der Nähe von Duncon ist ihm dann plötzlich schwarz vor Augen geworden und er ist mit der Fahrerseite gegen einen Mast geprallt. Durch den Aufprall wurde er im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt einen gebrochenen Arm, zudem waren beide Knöchel und Kniescheiben gebrochen.

Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintreffen um ihm aus der Fahrzeug zu befreien, schaltet er seine Kamera ein und filmt die Befreiung aus dem Fahrzeug. Hierbei sieht man vom Patienten das Gesicht und den Hals mit angelegtem Stiff Neck. Im Hintergrund sind Feuerwehrleute zu erkennen wie sie gerade die Fahrzeugsäule mit der Rettungsschere durchtrennen.

Unfallopfer ist während Rettungsaktion sehr entspannt

Während der Rettungsaktion macht er einen sehr entspannten Eindruck und zieht sogar Grimassen. Die ganze Zeit ist ein Feuerwehrmann mit im Fahrzeug und betreut ihn. Nach eigenen Angaben wurde er nach der Befreiung in ein Krankenhaus eingeliefert, welches er nach einem Monat wieder verlassen konnte.

Die erste Frage die man sich bei Anblick des Videos stellt: „Ist das Video wirklich echt?“ Die Aufnahmen machen aus unserer Sicht einen realen Eindruck und auch das YouTube Konto des Nutzers besteht seit fast acht Jahren. Die Geschichte wurde zudem von vielen englischsprachigen Medien aufgegriffen was auf eine gewisse Authentizität schließen lässt.

Was bedeutet das zukünftig für die Rettungskräfte?

Wenn das aber ein neuer Trend ist, muss man sich überlegen wie Einsatzkräfte zukünftig mit filmenden Patienten umgehen. Einerseits ist es positiv, dass sich die Person in so einem guten Zustand befindet, die ein Filmen zulässt. Auf der anderen Seite ist es für die Helfer auch extrem belastend, wenn man zukünftig nicht nur aus der Ferne gefilmt wird, sondern jedes Wort und jede Handbewegung auf Kamera festgehalten wird und dann einem Millionenpublikum präsentiert wird.

Selfie Video vom Verkehrsunfall

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