TLF 4000 sorgt für Streit in Gladbeck

Die Neubeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 für die Feuerwehr Gladbeck sorgt für Streit zwischen der Piratenpartei und der Stadt Gladbeck (Nordrhein-Westfalen). Thomas Weijers von der Piratenpartei wirft der Stadt vor, dass bei der Ausschreibung für das neue Fahrzeug Vergabevorschriften nicht eingehalten worden sind und Schadensersatzforderungen die Folge sein könnten.

Vor kurzem berichteten wir über die Aufforderung der Piratenpartei zur Änderung der Ausschreibung. Erneut hat sich Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck zu Wort gemeldet und sagte: „Schließlich hat es keine Einwände möglicher anderer Anbieter gegen die von der Stadt Gladbeck europaweit angekündigte Beschaffung gegeben. Im Gegenteil, das Verfahren wurde von Mitbewerbern ausdrücklich als transparent und offen gelobt.“ Die Piraten würden bei ihrer Kritik „Äpfel mit Birnen vergleichen“.

Weiterhin erklärte der Stadtsprecher, dass bereits bei den Vorplanungen festzulegen ist, welches Anforderungsprofil, welche einsatztaktische Rahmenbedingungen das neue Fahrzeug erfüllen muss. Aus seiner Sicht könne daher kein Vergleich zu anderen Fahrzeugbeschaffungen von Feuerwehren gemacht werden. Jede Feuerwehr hat ihre speziellen Anforderungen.

Die Feuerwehr Gladbeck bevorzugt Scania auch wegen der Sicherheit. Im Lokalkompass heißt es, dass eine örtliche Risiko- und Gefahrenanalyse ergeben hat, dass ein entscheidendes Kriterium die Sicherheit ist. Und die Mannschaftskabine sei auf dem neuesten Stand der Technik und sorgt damit für ein bestmöglichen Schutz der Einsatzkräfte. Hinzu komme, dass das Fahrzeug durch zusätzliche feuerwehrtechnische Beladungen nicht nur für Brand- sondern auch für technische Hilfeleistungen universell einsetzbar sein müsse.

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1 Kommentar zu TLF 4000 sorgt für Streit in Gladbeck

  1. Kenner des Reisbärn // 16. März 2013 um 10:39 // Antworten

    4 Tage hat die Stadt benötigt um diese Stellungsnahme benötigt.

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