Tatverdächtiger Einbrecher in Feuerwehrgerätehäuser wird gestellt

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Zeugen informierten die Polizei am 17.04.2015 gegen 05:30 darüber, dass in den Nachtstunden des 16. auf den 17.04.2015 in das Feuerwehrgerätehaus in Greven (Mecklenburg-Vorpommern) eingebrochen worden war.

Erste Ermittlungen ergaben, dass zunächst unbekannte Täter dort eine Motorsäge und ein Notstromaggregat entwendet hatten. Ein vor Ort anwesender Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr teilte den Polizeibeamten mit, dass er gerade darüber in Kenntnis gesetzt worden sei, dass es am 17.04.2015 gegen 04:05 Uhr einen weiteren Einbruchsversuch in das Feuerwehrgerätehaus in Granzin gegeben habe.

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Dort beobachtete ein aufmerksamer Zeuge zunächst aus dem Fenster seines Hauses eine männliche Person, die scheinbar versuchte, ein Fenster des Gerätehauses aufzuhebeln. Als er den mutmaßlichen Täter ansprach, stieg der in sein Fahrzeug und ergriff die Flucht.

Neben der Polizei informierte der Zeuge sofort auch einen Kollegen der Feuerwehr Granzin, der sich auf den Weg zum Tatort machte. Während der Fahrt bemerkte er ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches ohne Licht fuhr und registrierte das Kennzeichen.

Polizei prüft ob der Tatverdächtige für weitere Einbrüche verantwortlich ist

Spätere Ermittlungen führten die Beamten der Kriminalpolizei zu dem Fahrzeug, in dessen Innenraum sich Einbruchswerkzeuge sowie ein Notstromaggregat befanden. Nach jetzigem Ermittlungsstand stammt das Notstromaggregat aus dem Feuerwehrgerätehaus in Greven. Bei dem Nutzer des Autos handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Polizei prüft, ob er für beide Einbrüche verantwortlich ist und ob ihm darüber hinaus weitere Taten zugeordnet werden können.

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