Stützpunktfeuerwehren in Brandenburg erhielten letztes Jahr 52 neue Fahrzeuge

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Die Fahrzeugausstattung der Feuerwehren in Brandenburg ist im vergangenen Jahr durch Zuschüsse des Landes weiter modernisiert worden.

Die Stützpunktfeuerwehren erhielten 52 neue Einsatzfahrzeuge, die aus Sondermitteln des kommunalen Finanzausgleichs (FAG) kofinanziert wurden, wie das Innenministerium in Potsdam mitteilte.

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Dabei handelte es sich um 24 Tanklöschfahrzeuge TLF 4000, sechs Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF 20, vier Löschgruppenfahrzeuge LF 10 und drei Löschgruppenfahrzeuge LF 20 sowie fünf Hubrettungsfahrzeuge mit Hubarbeitsbühnen, drei Rüstwagen, fünf Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wassertank (TSF-W) und zwei Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge TLF 5000 Typ Brandenburg.

Innenminister Karl-Heinz Schröter sagte, das Modernisierungsprogramm für die Stützpunktfeuerwehren werde auch in den Jahren 2015 und 2016 fortgesetzt. „Das System der Stützpunktfeuerwehren hat sich bewährt. Damit die Feuerwehren ihre Aufgaben jederzeit erfüllen können, brauchen sie aber moderne Einsatzfahrzeuge. Daher setzen wir die Förderung fort.“

Seit 2007 wurden 287 Fahrzeuge bezuschusst

Das Flotten-Modernisierungsprogramm für die Stützpunkfeuerwehren wurde 2007 begonnen. Seither wurden im Rahmen des Programms insgesamt 287 Feuerwehrfahrzeuge beschafft und mit rund 38,6 Mio. Euro aus FAG-Mitteln bezuschusst. Schwerpunkte der Beschaffung waren Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge und Tanklöschfahrzeuge.

Die Beschaffungen werden durch den Zentraldienst der Polizei (ZDPol) im Auftrag der jeweiligen Kommunen vorgenommen. Die Kommunen können den ZDPol-Service auch für den Kauf von Fahrzeugen nutzen, die sie selbst vollständig finanzieren. Davon haben mehrere Kommunen auch im vergangenen Jahr wieder Gebrauch gemacht.

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