Stromaggregat im Keller verursacht tödlichen Kohlenmonoxid Unfall in Österreich

symbolfoto-3-2014-2

Zu einem Einsatz ist am Montagabend die Freiwillige Feuerwehr Aggsbach Markt (Österreich) gerufen worden.

Ein 66-jähriger Hausbesitzer und seine Ehefrau hatten sich seit dem Wochenende nicht mehr gemeldet, außerdem war in der Garage des Ehepaares ein Pkw zu erkennen, dessen Fahrertür geöffnet war. Polizisten, die sowohl am Sonntag als auch am Montagabend an dem Haus vorbeigefahren sind, gingen daher von einem Unfall aus und alarmierten umgehend die Feuerwehr.

Anzeige

Mit einem Brecheisen öffnete die Freiwillige Feuerwehr Aggsbach die Wohnungstür und leuchtete den Eingangsbereich aus. Schließlich wurde auf der Kellertreppe der 66-jährige Hausbesitzer gefunden, für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Im Keller selbst wurde seine 58-jährige Ehefrau gefunden, die zwar nicht mehr bei Bewusstsein, aber noch am Leben war. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aggsbach brachten die Frau ins Freie, anschließend wurde sie mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus St. Pölten gebracht.

Unfall beim Betanken des Stromaggregates

Nach Angaben der Polizei dürfte es sich um einen Kohlenmonoxidunfall handeln: Das Ehepaar erzeugte sich seinen Strom mit einem Notstromaggregat im Keller selbst. Die Abgase dürften jedoch nicht ordnungsgemäß ins Freie geleitet worden sein, wodurch sich im Keller eine größere Menge Kohlenmonoxid gesammelt hatte. Als der Mann und seine Ehefrau das Stromaggregat betanken wollten, dürften sie die Abgase eingeatmet und das Bewusstsein verloren haben.

Quelle: BFK Krems

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*