Streit um neuen Feuerwehrkran in Dortmund

Der Dortmunder Rat diskutiert derzeit über die Notwendigkeit eines eigenen Feuerwehrkranes für die Stadt.

Die Feuerwehr Dortmund (Nordrhein-Westfalen) besitzt seit 1994 einen 40 Tonnen Feuerwehrkran der nun für 1,2 Mio. Euro Ersatzbeschafft werden soll. Diese Neuanschaffung sorgt aber im Rat von Dortmund für Diskussionsstoff. Laut „Der Westen“ wird nicht die Nützlichkeit eines Feuerwehrkranes in Frage gestellt sondern eher ob man einen eigenen benötigt oder auf die Kräne anderer Städte zurückgreifen kann. So ist der Kran der Feuerwehr Bochum an der Stadtgrenze stationiert und kann innerhalb von 30 Minuten auch die weit entfernten Stadtteile von Dortmund erreichen.

Der Leiter der Dortmunder Feuerwehr, Dirk Aschenbrenner, möchte nun beide Alternativen dem Rat Vorstellen. Einmal die Lösung mit eigenem Feuerwehrkran und einmal ohne. Allerdings hat das auch Auswirkungen auf den Brandschutzbedarfsplan der 2001 festgelegt wurde. Denn ohne eigenen Kran kann das Schutzziel: in 90 Prozent der Einsätze innerhalb von 20 Minuten vor Ort sein, nicht erreicht werden. Laut Aschenbrenner würde man das dann nur noch auf 30 Prozent des Dortmunder Stadtgebietes erreichen.

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Quellen: Der Westen 1 und Der Westen 2

1 Kommentar zu Streit um neuen Feuerwehrkran in Dortmund

  1. Ha ha, da reicht ja wohl einer in Deutschland

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