Strahlenschutzeinsatz in Kölner Paketverteilzentrum

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Ein Paket, das offensichtlich einen radioaktiven Stoff enthält, hat am Dienstagmittag für Aufregung in einem Paketverteilzentrum in Köln-Rondorf (Nordrhein-Westfalen) gesorgt.

Die Feuerwehr Köln rückte mit Spezialkräften an, um das Paket genauer zu untersuchen. Nach den Messungen kann eine unmittelbare Gefahr ausgeschlossen werden.

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Das 1,6 Kilogramm schwere Paket war ursprünglich an einen Empfänger in England adressiert. Auf seinem Weg dorthin untersuchte der englische Zoll noch in Frankreich das Paket routinemäßig. Dabei fiel es durch erhöhte Strahlenwerte auf.

Der Zoll schickte daraufhin den gesamten Transportanhänger, auf dem sich das Paket befand, an den entsendenden Paketdienst in Köln zurück. Dieser alarmierte gegen 12:00 Uhr die Feuerwehr.

Leicht erhöhte Strahlenwerte festgestellt

Die Feuerwehr Köln rückte mit Spezialkräften an. Die Einsatzkräfte untersuchten mit Messgeräten den Transportanhänger. Um sich dabei nicht selbst zu gefährden trugen sie Schutzanzüge und gingen äußerst behutsam vor. Die Einsatzkräfte fanden zwar leicht erhöhte Strahlenwerte, konnten aber ausschließen, dass aus dem Paket radioaktive Stoffe austreten. Zum anderen liegt die gemessene radioaktive Strahlung nur minimal über der natürlich vorhandenen Strahlung.

Eine unmittelbare Gefahr kann die Feuerwehr somit ausschließen. Das Ordnungsamt sowie der Paketdienst werden sich nun um die sichere Entsorgung des Pakets kümmern. Das Paket ist 30 Zentimeter breit, 40 Zentimeter lang und 20 Zentimeter hoch.

43 Einsatzkräfte vor Ort

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 43 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Marienburg, Lövenich, Lindenthal und Innenstadt sowie von der Löschgruppen Brück und Flittard der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

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