So bereitet sich die Freiwillige Feuerwehr München auf das Oktoberfest vor

Jedes Jahr besuchen knapp sechs Millionen Menschen das Oktoberfest in München. Das bedeutet aber auch mehr Arbeit für die Freiwilligen Feuerwehr in der Landeshauptstadt.

Oktoberfest Feuerwehr MünchenStimmung, Tradition, Gemütlichkeit, internationales Flair, bayerische Schmankerl und natürlich das berühmte Wiesn-Bier. Das ist das Münchner Oktoberfest. Zwischen dem 20.9. und 5.10.2014 verwandelt sich die Münchner Theresienwiese wieder in eine stimmungsvolle Festmeile. An die sechs Millionen Menschen werden in den 16 Tagen das Oktoberfest besuchen.

Neben Polizei, Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr bedeutet das Oktoberfest auch für die Freiwillige Feuerwehr München jedes Jahr eine Vielzahl zusätzlicher Ehrenamtsstunden und Bereitschaftsdienste. Schon im Vorfeld finden Begehungen und diverse Einweisungen vor Ort statt, um für den Fall des Falles ein schnelles und professionelles Arbeiten gewährleisten zu können. Dies ist notwendig, da mehrere Abteilungen bei Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen direkt zum Oktoberfest alarmiert werden und die Freiwillige Feuerwehr München darüber hinaus auch bei Großschadensereignissen (z.B. bei einem sog. „Massenanfall an Verletzten“ – MANV.) umfangreiche Aufgaben übernimmt. So zum Beispiel die:

  • Unterstützung der Berufsfeuerwehr im Bereich „Einsatz-Kommunikation“ im Katastropheneinsatzleitfahrzeug (KELF) und in den Einsatzstäben
  • Unterstützung der Rettungs- und Sanitätskräfte an den medizinischen Behandlungsplätzen
  • Einrichtung und den Betrieb von Landeplätzen für Rettungshubschrauber
  • Einrichtung und den Betrieb von Lotsenstationen und Bereitstellungsräumen für überörtliche Rettungskräfte
  • Besetzung von Feuerwachen der Berufsfeuerwehr

Beim traditionellen Trachten- und Schützenzug ist die Freiwillige Feuerwehr München ebenfalls mit von der Partie: Mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF) zur Absicherung des Zuges, drei Feuerwehr-Motorrädern zur Zugbegleitung und einem Gerätewagen „Information und Kommunikation – IuK“ als Meldekopf und zur Koordination der Kommunikation vor Ort.

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Auch wenn die Ehrenamtlichen für Ihre Aufgaben rund um die Uhr zur Verfügung stehen, so hoffen wir doch alle, dass es zu keinem außergewöhnlichen Unglück oder Schadensfall kommt.

Quelle: © FF München

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