Silvester: Warnungen der Feuerwehr zeigen anscheinend keine Wirkung

Die Tipps zum richtigen Umgang mit Böllern laufen derzeit die Medien rauf und runter. Es wäre verwunderlich, wenn sie bisher jemand übersehen hätte. Die Zahl von Böller-Unfällen ist jedoch schon vor dem 31.12. alarmierend.

DSC_0172Der Tagesspiegel berichtet, dass die Zahl der Verletzungen vor Silvester dieses Jahr so hoch wie nie seie – aller Aufklärung zum trotz. Letztes Jahr habe die Berliner Feuerwehr es mit einer Bilderkampagne von abschreckenden Verletzungen versucht. Die Leute basteln aber trotzdem ihre eigenen gefährlichen Sprengsätze und kaufen so genannte „Polenböller“ in rauen Mengen. „Polenböller“ können jedoch schon bei sachgemäßer Benutzung ein Sicherheitsrisiko sein – teilweise soll sogar Industriesprengstoff verbaut sein. Wer erwischt wird, muss mit bis zu drei Jahren Haft rechnen.

Die Feuerwehren bereiten sich derzeit auf die einsatzreichste Nacht des Jahres vor. In Hamburg werden zwischen 1800 und 2000 Einsätzen erwartet.

Quelle: Tagesblatt und Hamburg Abendblatt

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1 Kommentar zu Silvester: Warnungen der Feuerwehr zeigen anscheinend keine Wirkung

  1. Vor Jahrhunderten wurden diese zum Vertreiben von bösen Geistern genutzt. Diesen „Brauch“ könnte man mit einem Verkaufsverbot umgehen. Weniger Lärm&Müll und weniger Verletzte.

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