SEK stürmt in Feuerwehrschutzanzug Wohnung

Ein 60-jähriger Mann drohte an, sich und seine Frau in der eigenen Wohnung mittels Gas zu ersticken oder eine Explosion zu verursachen. Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) stürmten in Schutzanzügen der Feuerwehr die Wohnung in Barmen (Nordrhein-Westfalen). Der Bewohner war allerdings nicht da.

polizeiWZ-Newsline.de berichtet, dass der Mann seine Ehefrau geschlagen und im Bad gefesselt hat. Dann drehte er eine Gasflasche auf. Seine Frau konnte ihn aber davon überzeugen die Flasche wieder zu schließen und schaffte es aus der Wohnung zu fliehen. Ihr Ziel war das Krankenhaus, in dem sie gegen 20:00 Uhr ankam und von den Handgreiflichkeiten ihres Mannes erzählte, weshalb die Polizei entschied, dass SEK zur Wohnung zu schicken.

Nachdem eine akute Explosionsgefahr befürchtet wurde, beschloss die Einsatzleitung zwei Beamte des SEK mit Feuerwehrschutzanzügen auszurüsten, um im Falle einer Explosion einen besseren Schutz zu gewährleisten. Die Beamten stürmten kurz vor Mitternacht die Wohnung und konnten schnell Entwarnung geben. Auch von Seiten der Feuerwehr kam die Entwarnung. Es konnten keine gefährlichen Gaswerte festgestellt werden.

Der Ehemann wurde am nächsten Tag, in der Nähe seine Wohnung, festgenommen. Er leistete keinen Widerstand. Vor Gericht nutzt er derzeit sein Schweigerecht. Momentan läuft gegen ihn bereits ein Verfahren wegen Erpressung. Einen Zusammenhang zur Tötungsabsicht gibt es nicht.

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2 Kommentare zu SEK stürmt in Feuerwehrschutzanzug Wohnung

  1. Dieser Beitrag ist doch bereits vor 1. Woche in den Medien gewesen..
    Daher sehr uninteressant.

  2. Welches „Barmen“ ist gemeint? Wuppertal-Barmen, Jülich-Barmen, vielleicht ein anderes Barmen…

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