Roboterunterstützung für die Feuerwehr

Die Firma taurob aus Österreich hat einen Roboter speziell für die Feuerwehr entwickelt. Er soll in Gefahrenbereichen eingesetzt werden, der für Einsatzkräfte zu gefährlich ist. Dazu zählt unter anderem der Einsatz bei Gasaustritten, einsturzgefährdeten Bereichen oder gar bei Strahlungslecks.

IMG_0406Der Feuerwehrroboter „taurob tracker“ wird über zwei Ketten angetrieben, hat einen Gelenkarm und ist mit mehreren Sensoren und Messgeräten ausgestattet. Neben einer Kamera in der Front und im Heck, besitzt der Roboter am Ende des Armes eine Farb- und Wärmebildkamera. Weiterhin befinden sich mehrere Funkrelais auf dem Roboter, welche in einem Gebäude ausgesetzt werden können, um die Funkreichweite zu erhöhen. Je nach Bedarf kann der Roboter mit anderen Geräten ausgerüstet werden.

Gesteuert wird der Roboter über eine Fernsteuerung mit Touchscreen, auf dem alle Ansichten der Kameras angezeigt werden können. Ebenso werden  die gemessenen Gaswerte dargestellt. Dank des wasserdichten Karbongehäuses kann optional ein Überdruck im Inneren erzeugt werden, wodurch sich ein explosionsfähiges Gemisch nicht an der Elektrik des Roboters entzünden kann. Derzeit wird ein Modell des taurob trackers bei der Berufsfeuerwehr in Wien getestet. Hauptsächlich wurde er bisher zur Erkundung von Schadstoff-Einsätzen verwendet.

IMG_9225Matthias Biegl, einer der beiden Geschäftsführer von taurob sagte: „Unser Ziel ist es, unsere Produkte noch intelligenter und autonomer zu gestalten. So können sich Einsatzkräfte besser auf die Beurteilung der Lage konzentrieren, die Steuerung des Roboters wird zweitrangig.“ Einen ausführlichen Bericht über den Feuerwehrroboter könnt ihr auf futurezone.at lesen.

 

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