Rauchmelder ausgelöst, Cannabisaufzucht aufgeflogen

Rauchende Brötchen in Backofen riefen in Hamburg Polizei und Feuerwehr auf den Plan. Hierbei wurden in der Wohnung des Mieters 60 Cannabispflanzen entdeckt.

feuerwehr-symbolfoto-3Hausbewohner verständigten in Hamburg am 03.11. anlässlich eines ausgelösten Rauchmelders Polizei und Feuerwehr. Als die Rettungskräfte am Einsatzort eintrafen, kam der Mieter der betroffenen Wohnung aus einer Nachbarwohnung und teilte mit, dass er Brötchen im eingeschalteten Backofen vergessen hätte. Durch die entstandene Rauchentwicklung löste der installierte Rauchmelder Alarm aus. Bis auf zwei völlig verkohlte Brötchen kam es in der Wohnung zu keinen weiteren Schäden.

Die Polizeibeamten beobachteten, wie der 31-Jährige versuchte, im Wohnzimmer etwas unerkannt unter eine Zeitung zu schieben. Bei dem Gegenstand handelte es ich um einen Beutel mit Marihuana. Anschließend eilte er auffällig zu einer Tür eines Nebenraums des Wohnzimmers, um diese schnell zu verschließen. Als die Polizisten den Raum betraten, entdeckten sie ca. 60 Cannabispflanzen in abgedichteten Zelten unter UV-Bestrahlung.

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Die Pflanzen und diverses Aufzuchtequipment wurden sichergestellt. Der Beschuldigte wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mangels Haftgründen entlassen.

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