Quecksilber in Ratinger Schule ausgetreten

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Die Feuerwehr Ratingen (Nordrhein-Westfalen) wurde um 8:36Uhr zu einem Berufskolleg alarmiert, da in einem Raum eine unbekannte metallische Flüssigkeit gefunden wurde. Vermutlich handelt es sich dabei um Quecksilber.

Zur Beseitigung des Gefahrstoffes wird mit Unterstützung der Werkfeuerwehr Henkel ein spezieller Sauger zur Aufnahme des Stoffes in den Einsatz gebracht.

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Das Quecksilber, welches aus ungeklärter Ursache nach dessen Demontage aus einem Abfluss in einem Umkleideraum ausgetreten war, konnte komplett aufgenommen werden. Einzig der Umkleideraum wurde nicht für den Schulbetrieb freigegeben, eine Reinigung ist noch erforderlich.

Die Summe der Personen, die mit dem Gefahrstoff Kontakt hatten, hat sich auf 21 erhöht. Diese Personen, überwiegend Schüler, wurden rettungsdienstlich untersucht sowie mit weitergehenden Informationen zu Quecksilber und dessen Wirkung ausgestattet. Danach konnten die Schüler entlassen werden. Eine Person hat, unabhängig vom Gefahrstoff, einen Kreislaufkollaps erlitten und wurde einem Krankenhaus zugeführt.

Die Ermittlungen zur Ursache der Gefahrstofffreisetzung hat die Polizei übernommen.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Ratingen mit Kräften der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr mit Einheiten des ABC-Zuges und der Löschzüge Mitte und Lintorf sowie IuK-Zug und Führungsgruppe sowie der Rettungsdienst inklusive Leitender Notärztin mit 70 Einsatzkräften.

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