Polizeipräsidium Oberpfalz finanziert Hinweise für die Rettungsgasse auf Autobahnbrücken

Vertreter der Feuerwehr, der Polizei und der Autobahnmeisterei begrüßen neue Hinweisfolien an Autobahnbrücken im Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz (Bayern).

rettungsgasse-hinweis-autobahnKommt es zu einem Unfall auf der Autobahn sieht das Thema „Rettungsgasse“ in der Realität leider allzu oft anders aus. Da quälen sich Polizei- und Rettungsfahrzeuge jeglicher Art durch den stehenden oder langsam dahin schleichenden Verkehr, um zu den Unfall- oder Einsatzstellen zu gelangen.

Um die Verkehrsteilnehmer einmal mehr auf diese Problematik hinzuweisen hat das Polizeipräsidium Oberpfalz 14 großflächige Folien mit der Aufschrift „Rettungsgasse bilden“ finanziert. An Brückenbauwerken der verschiedenen Autobahnen des Präsidialbereichs sollen sie auf das richtige Verhalten hinweisen. So auch an der BAB A 6 zwischen den Anschlussstellen Amberg-Süd und Amberg-Ost, wo Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei die neu angebrachten Folien begutachteten.

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Bereits bei stockendem Verkehr muss diese Rettungsgasse gebildet und offen gehalten werden. Denn wenn die Fahrzeuge schon dicht auf dicht stehen ist es oftmals nicht mehr möglich den Hilfsfahrzeugen rechtzeitig und ausreichend Platz zu verschaffen.

Die Initiative ist ein Schwerpunkt des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ womit ein wichtiger Beitrag zur Verminderung der oft schlimmen Unfallfolgen geleistet werden soll.

Vor der anstehenden kalten Jahreszeit sollen zu diesem Thema im Speziellen die Winterdienste der Autobahnmeistereien erwähnt werden. Für sie ist die Rettungsgasse unerlässlich um liegengebliebenen Fahrzeugen die Weiterfahrt zu ermöglichen und allen anderen Verkehrsteilnehmern geräumte und gestreute Fahrbahnverhältnisse zu gestatten.

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