Polizei und Feuerwehr muss Unfallfahrzeug suchen

In der vergangenen Nacht kam es auf der Überleitung von der A980 zur A7 (Bayern) zu einem Verkehrsunfall, in Folge dessen eine Person verstarb.

feuerwehr-symbolfoto-1Kurz nach 4 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Polizei von einem Autofahrer informiert, dass ihm auf der A980 ein verletzter Mann auffiel und dieser Angaben über einen Unfall machen würde. Allerdings machte er über die Örtlichkeit des Unfalls wirre Angaben.

Mehrere Streifenwagen der Kemptener Verkehrspolizei und Polizeiinspektion machten sich auf die Suche nach einer Unfallörtlichkeit im Bereich der A987 und A7. Außerdem wurden die Feuerwehren Betzigau und Kempten alarmiert, die bei der Suche unterstützten und relevante Bereiche ausleuchteten.

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Erst eine gute Stunde nach Eingang der Mitteilung konnte das verunfallte Fahrzeug in einem Gebüsch, mehrere Meter von der Überleitung von der A980 zur A7 in Fahrtrichtung Norden entfernt, aufgefunden werden. Eine bereits alarmierte Rettungshundestaffel wurde nicht mehr benötigt. Bei dem noch im Fahrzeug befindlichen 26-jährigen Fahrer konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Der 19-jährige Beifahrer, der mit schweren Verletzungen später den Mitteiler anhalten konnte, hatte sich offenbar selbst aus dem Wagen befreien können. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war das Fahrzeug aus Richtung Lindau kommend auf der A980 in Richtung Autobahndreieck Allgäu unterwegs und kam in der Überleitung zur A7 in Fahrtrichtung Norden am Beginn der Rechtskurve aus noch unbekanntem Grund nach links von der Fahrbahn ab, streifte einen Baum und kam dort im Gebüsch zum Stehen. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 30.000 Euro beziffert.

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