Neues Löschfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) wird getestet

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Das neue Löschgruppenfahrzeug LF-KatS des Bundes ist zur Mustererprobung im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nach Bonn (Nordrhein-Westfalen) ausgeliefert worden.

Es hat ein Mercedes-Benz Atego-Allradfahrgestell mit  Singlebereifung und wurde vom Fahrzeughersteller Ziegler aufgebaut. Die Erprobung auf dem Gelände des BBK-Lagers Dransdorf wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Von dem LF-KatS sind 27 Fahrzeuge verbindlich bestellt und es besteht eine Option auf weitere 69.

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Mit der jetzt anlaufenden Erprobung werden alle Handlungsabläufe am Fahrzeug geprüft. Dadurch sollen mögliche Fehlbedienungen ausgeschlossen und gegebenenfalls vorhandene Gefahrenstellen erkannt und beseitigt werden. Zudem wird im Rahmen der Erprobung geprüft, ob die Bedienungsanleitung ausreichend ist oder bei Bedarf nachzubessern ist. Im Verlauf der Erprobung wird auch eine vollständige Dokumentation des Fahrzeuges erstellt. Dadurch soll die Bearbeitung von späteren Anfragen der Nutzer erleichtert werden.

Der Mannschaftsraum kann eine Löschgruppe aufnehmen und beinhaltet zwei Atemschutzgeräte. Die Pumpe liefert 2.000 Liter pro Minute. Das Fahrzeug führt einen Wassertank mit 1.000 Liter mit sich und verfügt über einen Schnellangriff in Buchten.

Ausstattungsübersicht des LF-KatS

  • Lichtmast
  • 4 Atemschutzgeräte
  • Tragkraftspritze mit 2.000 l/min
  • 600 m B-Schlauch
  • Hohlstrahlrohre
  • Schlauchtragekörbe
  • 4-teilige Steckleiter
  • Motorsäge
  • Tauchpumpe 400 l/min
  • Stromerzeuger 5 kVA
  • Faltbehälter für Löschwasser 5.000 Liter

1 Kommentar zu Neues Löschfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) wird getestet

  1. Michael Müller // 18. Januar 2017 um 11:47 // Antworten

    Hallo,
    da unsere Wehr auch in Genuß eines der o.g. Fahrzeuge gekommen ist, hier mal meine ersten Anmerkungen zur Qualität des Fahrzeuges:
    Das Fahrzeug wurde in einem schlechten Zustand ausgeliefert, Ziegler und Mercedes haben hier deutlich Luft nach oben!
    Im Fahrerhaus blinkt es wie an einem Weihnachtsbaum, Fehlermeldungen ohne Ende, die aber alle nichts bedeuten !?!
    Die mitgelieferte TS (PFPN) funktioniert nicht (kein Strom , d.h. keine Zündung, Fremdstart nicht möglich), die FP ist im Tankbetrieb undicht, der Tank läuft leer, die Schlauchkassetten im GR sind dank der CNC Fräsung scharfkantig, ebenso die Verschlussbleche der Staukisten unterhalb der Sitzbank.
    Es handelt sich um ein Fahrzeug für den Katastrophenschutz, was macht dann der Verkehrsunfallkasten auf dem Fahrzeug?
    Das Stromaggregat kann im ausgezogenen Zustand nicht betrieben werden, es muss aufgrund der Bauart immer heruntergenommen werden.
    Die Auftrittbleche, die zwischen die Klapptritte gehängt werden können, sind nicht zu sichern, d.h. sie können wegrutschen.
    Gruß und mit der Hoffnung das Ziegler noch nachbessert…

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