Neues Löschfahrzeug in pink für die Öffentlichkeitsarbeit

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Am heutigen Samstag konnte die Feuerwehr Erkrath (Nordrhein-Westfalen) ihre mehr als 200 geladenen Gäste zum Projektstart ihrer Imagekampagne überraschen.

Bereits seit einigen Wochen war auf geheimnisvolle Weise mit Ankündigungen im Internet und auf den Einladungskarten für die geladenen Gäste mit dem Zusatz „Wir trauen uns was!“ für den Projektstart geworben worden. In der Halle der Firma TimoCom an der Bessermerstraße wurde dann das Geheimnis gelüftet.

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Nach der Begrüßung der Anwesenden aus Gesellschaft und Politik und den einleitenden Grußworten des Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren NRW, Herr Dr. Jan Heinisch, der insbesondere auf die Notwendigkeit des Ehrenamtes bei den Feuerwehren hinwies, zogen der Landrat Thomas Hendele, der Beigeordnete der Stadt Erkrath, Herr Fabian Schmidt, sowie der Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath ein rotes Tuch von dem bis dahin verhüllten, an der Seite in der Halle stehenden, großen Gegenstand.

Erstausrückendes Fahrzeug in pink

Darunter befand sich das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath, welches zukünftig als erstausrückendes Fahrzeug für die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath genutzt werden wird. Nur eines war anders an diesem Fahrzeug. Die Farbe! Die Gäste erfreuten sich an dem Anblick eines pinken, heute sagt man magentafarbenen, Einsatzfahrzeuges mit weißer Beschriftung.

Was dieses mit einer Imagekampagne zu tun hat, erläuterte der Leiter der Feuerwehr Erkrath, Herr Vogt, in seiner anschließenden Rede. In Bezug auf den Slogan „Augen auf!“ soll in den nächsten Wochen und Monaten mit der besonderen Farbe des neuen Einsatzfahrzeuges die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht werden, dass Feuerwehrarbeit, und insbesondere die in allen Städten damit verbundene ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, keine Selbstverständlichkeit darstellt, sondern mit viel Engagement und Idealismus verbunden ist.

Aufmerksamkeit ist gefragt

Guido Vogt wies ausdrücklich darauf hin, dass man mit der ungewöhnlichen Farbe Aufmerksamkeit erregen wolle. Wörtlich sagte er: „Wir wollen gesehen werden, wenn wir durch Erkraths Straßen fahren! Wir wollen, dass die Menschen hinschauen und darüber nachdenken, warum die Feuerwehr nun pink ist! Wir wollen die Menschen anregen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, und ja, wir wollen, dass die Menschen zu uns kommen, um mitzumachen.“ Er erklärte den anwesenden Gästen, dass mit diesem magentafarbenem Fahrzeug nicht nur die Einsätze abgewickelt werden, sondern auch zu den Schulen und Kindergärten gefahren werden soll.

Dass man mit diesem Fahrzeug die Vereine und Institutionen in Erkrath besuchen möchte, um den Menschen die Möglichkeit geben, sich mit diesem – wohl in Deutschland einmaligen – Fahrzeug fotografieren zu lassen, und insbesondere die Ideen von den Erkrather Bürgern zu sammeln, was man mit einem pinken Feuerwehrfahrzeug alles machen kann. Den Menschen auf der Straße, an denen das Fahrzeug vorbeifährt, wird mit einem QR-Code auf dem Löschfahrzeug der Link zur eigens erstellten Facebookseite zur Verfügung gestellt.

Möglichst viele Fotos vom Feuerwehrfahrzeug gesucht

Zum Projektstart bat der Leiter der Feuerwehr darum, das neue Fahrzeug immer dann zu fotografieren, wenn sich die Gelegenheit dazu bieten wird. Diese Fotos können dann auf der Facebookseite des Fahrzeuges eingestellt werden. Das Bild mit den meisten „Likes“, dem erhobenen Facebook-Daumen, wird dann prämiert. Bereits 3 Stunden nach der Veranstaltung und Eröffnung des Projektes hat es mehr als 25.000 Zugriffe auf die Facebookseite und zahllose positive Kommentare gegeben. Die Feuerwehr Erkrath wird umfassend zum Verlauf des Projektes berichten.

1 Kommentar zu Neues Löschfahrzeug in pink für die Öffentlichkeitsarbeit

  1. Antonius Zimmermann // 8. März 2016 um 20:31 // Antworten

    Das neue Löschfahrzeug wird bestimmt bei den Kameraden gut ankommen.Für die Arbeit damit viel Spass.Gruss Antonius Brandm.a.D.

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