Neuer Wehrführer sorgt für Austrittswelle

Bei der Feuerwehr Teupitz(Brandenburg) wurde ein neuer Ortswehrführer eingesetzt. In Folge dessen meldeten sich inzwischen sieben Kameraden aus.

Nach internen Streitereien im Sommer legten der Ortswehrführer sowie die beiden Stellvertreter zum ersten September ihr Amt nieder. Die Einsatzbereitschaft der Wehr ist aber weiterhin gesichert, so der Amtsdirektor. Inzwischen wurde mehrmals der Wunsch der Mannschaft geäußert, den ehemaligen Wehrführer zurück zu holen. Zum Unmut der vor allem älteren Kameraden wurde dennoch durch den Amtsdirektor ein neuer Wehrführer eingesetzt. Als Begründung sprach für den neuen 29-Jährigen, dass ein Generationswechsel erfolgen sollte. Viele der Kameraden ärgern sich darüber dass sie zwar zur neuen Führung angehört wurden und Wünsche äußern durften, allerdings keine Möglichkeit hatten mitzustimmen.

In den Augen des ehemaligen Wehrführers sei der Neue zu unerfahren und habe nicht die Ausbildung zum Zugführer. Dieser allerdings möchte sein Amt behalten und versucht nun durch Gespräche, bei denen der Landkreis vermitteln soll, das Vertrauen seiner Kameraden zu gewinnen.

Quelle: Märkische Allgemeine

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3 Kommentare zu Neuer Wehrführer sorgt für Austrittswelle

  1. Anscheinend werden diese Diktatur-Wehrführungen jetzt neue Mode…
    Bei uns ist das leider auch so ähnlich, echt unmöglich.
    Voralem wenn dieses von Oben bestimmen dann die gesamte Demokratie einer Einheit ersetzt.
    Was soll dass bringen wenn alle unzufrieden sind ???
    Der Unmut wirkt sich ja dann auch negativ auf die Einsätze aus und das ist nicht gut!

  2. Vielleicht ist es auch manchmal ganz gut, einen Generationswechsel zu erzwingen. So ist es bei vielen älteren Wehrführern Brauch, die Modernisierungswünsche jüngerer, besser ausgebildeter Kräfte zu ignorieren. Und allzu oft hört man von verstaubten und unbeweglichen Führungsstrukturen.
    Ein junger Wehrführer kann eine Wehr sicherlich besser auffrischen und dem Zeitgeist anpassen…

  3. Generationswechsel erzwingen???? Sonst ist noch alles da wo es hin gehört? Ich bin selber Wehrführer und wenn ich das so lese denk ich mir nur, wie gut wir es haben. Wir wählen unseren Wehrführer alle 10 Jahre selber und unsere VG hält sich raus und vertraut uns. Man sieht ja das es funktioniert. Da könnten andere Verwaltungen sich mal ein Beispiel holen. Die sollen froh sein das wir unsere Arbeit freiwillig und kostenlos machen und uns in Ruhe lassen. Denkt immer dran wir machen 24 Stunden Dienst, das ganze Jahr ohne Lohn, vielleicht mal ein Danke. Unsere Politiker oder Verwaltung nur 8 Stunden bei hohem Lohn. Also bei uns klappt das, wiso nicht bei Euch???????

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