Mit Feuerwehr-Rap zu mehr Nachwuchs

Quelle: London Fire Brigade

Englisch sprachige Länder sind uns was Öffentlichkeitsarbeit angeht um einiges voraus. Die Berufsfeuerwehr London (London Fire Brigade = LFB) nutzt sei kurzem einen Rap um mehr Nachwuchs für die Ausbildung als Berufsfeuerwehrler zu gewinnen.

Die Zeiten ändern sich, auch für die Feuerwehr. Egal ob ehrenamtlich oder berufsmäßig, jetzt oder in naher Zukunft wird es mit dem Nachwuchs eng werden. Daher muss man bei der Nachwuchsgewinnung nicht nur andere Wege gehen sondern auch Bevölkerungsgruppen ansprechen die bisher nicht so sehr im Fokus standen. Erkannt wurde dies auch schon in Deutschland und schon einige gute Werbekampagnen gestartet. So zum Beispiel für Frauen, Migranten oder türkischstämmige Berliner.

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Auch die London Fire Brigade geht gezielt auf Bevölkerungsgruppen außerhalb der bisherigen Zielgruppe ein. Auf diversen Videoportalen gibt es einen gut gemachten Feuerwehr Raps die eine Karriere als Berufsfeuerwehrmann schmackhaft machen soll. Stephen, der Rapper, ist  selbst übrigens ein waschechter Feuerwehrler und auf der Feuerwache Brixton stationiert. Mir gefällt das Video ziemlich gut da es sehr professionell gemacht ist und gut die junge Zielgruppe anspricht.

Die Videos gibts hier:

Übrigens, als ich Mitte ’93 zur Jugendfeuerwehr bin war es für bei unsvöllig normal, dass wir in der JF eim Mädchen einen Türken, einen Albaner und einen Italiener hatten. Nichts desto trotz kann man sicherlich das ganze noch zusätzlich fördern. Vor allem wenn man häufig Einsätze in Wohnviertel mit anderen Kulturen hat, ist es von Vorteil wenn diese auch in den eigenen Reihen vertreten sind.

Wie ist denn Eure Meinung zu dem Video und zur gezielten Ansprache von bestimmten Bevölkerungsgruppen?

1 Kommentar zu Mit Feuerwehr-Rap zu mehr Nachwuchs

  1. ehrlich gesagt habe ich noch nie wirklich öffnetlichkeitsarbeit von feuerwehren gesehen, die sich mit den Videos bzw. Tracks des LFB mit Controversy hätte messen können. Das ist meiner Meinung nach eine Öffentlichkeitsarbeit, die wirklich einen Effekt bei Jugendlichen erzielt.
    Bin selbst noch relativ jung und außerdem JF Betreuer und ich habe das quasi „selbst miterlebt“ wie 2 Jungs durch controversy dazu gekommen sind sich über das Thema Feuerwehr gedanken zu machen. Nunja einer ist nun in der JF der andere schon aktiv!

    Mein Tipp: Man sollte sich hüten auf soetwas unprofessionelle weise zu kopieren, dass erwirkt genau das gegenteil: Die Kids lachen über uns 😉

    Gregor

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