Mehrere Brände an Heiligabend in München

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Zu mehreren Brandeinsätzen musste die Feuerwehr München am 24. Dezember ausrücken. Hierbei ist insgesamt ein hoher Sachschaden entstanden

Lamborghini brennt in Tiefgarage

Wenige Minuten vor 18:00 Uhr, also pünktlich zur Bescherungszeit hat am Heiligabend die Brandmeldeanlage einer Tiefgarage in einer Wohnanlage ausgelöst. Zeitgleich meldete sich ein Passant telefonisch bei der Polizei, er sehe schwarzen Rauch aus einer Tiefgaragenabfahrt aufsteigen.

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Mit einem Trennschleifer verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang über das Rolltor. Unter schwerem Atemschutz tasteten sich weitere Trupps durch den dichten Rauch zur Brandstelle vor. Dort fanden sie einen in Vollbrand stehenden Lamborghini. Das Fahrzeug war mit einem C-Rohr schnell gelöscht. Um die Garage rauchfrei zu bekommen, waren anschließend umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mit einem Großlüfter nötig.

Die Bewohner der Wohnanlage waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, sie konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert tausend Euro geschätzt.

Ton- und Filmstudio in Flammen

In einer, als Ton.- und Fotostudio genutzten Wohnung im Stadtteil Haidhausen, ist in den Abendstunden des Heiligabend ein Feuer ausgebrochen und hat dieses schwer beschädigt.

Da die Einsatzkräfte zuverlässige Aussagen von einem Anwohner hatten, dass sich niemand in den Räumlichkeiten aufhält, gingen sie mit einem Trupp über die Drehleiter in die erste Etage vor und löschten die in Brand geratenen Einrichtungsgegenstände mit einem C-Rohr ab. Durch diese Vorgehensweise konnte das Treppenhaus bis zum Abschluss der Löscharbeiten rauchfrei gehalten werden.

Mehrere angrenzende Wohnungen, in denen sich, wie sich dann herausstellte, niemand aufhielt, mussten geöffnet und kontrolliert werden. Um an versteckte Glutnester zu gelangen, schnitten die Einsatzkräfte den Fehlboden mit einer Kettensäge teilweise auf und löschten diese ab.

Alle anwesenden Bewohner konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben und den Weihnachtsabend mehr oder weniger genießen.

Der entstandene Schaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden, da nicht bekannt ist inwieweit die hochwertigen, elektronischen Geräte beschädigt wurden. Das zuständige Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brennender Christbaum

Für vier Damen endete der Heilige Abend mit einer echten Bescherung. Noch während sie gemütlich zusammen saßen, fing die, mit Kerzen bestückte Tanne Feuer.

Eine der Frauen alarmierte sofort die Feuerwehr. Zwei Damen, eine 54- und eine 55-Jährige unternahmen eigene Löschversuche und zogen sich dabei Brandverletzungen im Gesicht und an den Unterarmen zu.

Als die Einsatzkräfte am Mehrfamilienhaus eintrafen wurden sie von dem Quartett auf der Straße erwartet. Sie öffneten der Feuerwehr die Wohnung und wiesen ihnen den Weg. Im Wohnzimmer fanden die Feuerwehrmänner das völlig abgebrannte Gerippe

eines einstmals stattlichen Weihnachtsbaumes vor. Die Flammen waren erloschen und hatten glücklicherweise nicht auf Textilien oder Möbel übergegriffen.

Nachdem die Feuerwehr die Wohnung mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend entraucht hatte, konnten zwei der Frauen wieder in die Wohnung.

Die beiden Verletzten wurden noch am Einsatzort medizinisch versorgt und kamen dann zur weiteren Behandlung in Münchner Krankenhäuser.

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