Mann kommt bei Löschversuchen in Garage ums Leben

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Bei einem Brand in Steinaweg (Österreich) ist am späten Montagabend ein Mann ums Leben gekommen, er dürfte eine Rauchgasvergiftung erlitten haben und verstarb laut Polizei im Landesklinikum St. Pölten.

Nachbarn meldeten gegen 22.30 Uhr mehrere Explosionen, der Disponent der Bezirksalarmzentrale alarmierte daraufhin die Feuerwehren Steinaweg, Paudorf, Furth, Oberfucha und Palt. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr am Einsatzort stand die Garage in Vollbrand.

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Die Bewohner des Hauses sowie Nachbarn hatten zuvor versucht, den Brand mit Feuerlöschern einzudämmen. Ein Mann dürfte dabei eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten haben, er wurde an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert.

Dort verstarb er wenig später jedoch. Zwei Frauen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus Krems gebracht. Bei ihnen handelt es sich um Angehörige des Verstorbenen, sie wurden vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

Feuerwehr kann übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindern

Währenddessen konnten Atemschutztrupps der Feuerwehr verhindern, dass sich die Flammen auf den Wohnbereich des Hauses im ersten und zweiten Stock ausbreiteten. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht und die Garage belüftet worden war, wurde diese ausgeräumt, um letzte Glutnester abzulöschen.

Die genaue Brandursache stand vorerst nicht fest und ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. 61 Feuerwehrleute waren mit acht Fahrzeugen etwa zwei Stunden lang im Einsatz.

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