Leitstelle Düsseldorf ortet verletzten Anrufer über WhatsApp

In einer Arztpraxis an der Simrockstraße in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) sollten über das Wochenende Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Der beauftragte Maler (47) begann am Samstagmorgen seine Arbeit und stürzte kurz nach 10.00 Uhr von seiner Leiter.

Da er alleine war, konnte ihm niemand zur Hilfe kommen. Seine Schmerzen waren so stark, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Bewußtlos war er nicht. In seiner Not machte er genau das Richtige: Er wählte den Notruf der Feuerwehr „112“. Leider konnte er dem Disponenten in der Leitstelle seinen genauen Standort nicht nennen.

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Er wusste nur den Namen der Praxis und dass sie sich auf der Simrockstraße befindet. Um keine Zeit zu verlieren, wurden von der Leitstelle ein Rettungswagen, der Notarzt und Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Simrockstraße alarmiert.

Parallel konnten die Leitstellenbeamten mit dem Unfallopfer vereinbaren, dass er seinen Standort mit einer WhatsApp-Funktion an eine Rufnummer der Leitstelle sendet. Eine weitere Suche im Internet bestätigte dann die von WhatsApp gelieferten Standortdaten – ein Volltreffer!

Nachdem die Retter dann an der genauen Einsatzstelle eintrafen, traf auch der zwischenzeitlich telefonisch benachrichtigte Praxisinhaber ein. Dieser konnte die Tür mit seinem Schlüssel öffnen. Der vorgefundene Patient war überglücklich, dass man ihn so schnell gefunden hatte. Mit dem Rettungswagen wurde er dann schonend in ein Krankenhaus transportiert. Die Verletzungen waren schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich.

Quelle: Stadtfeuerwehrverband Düsseldorf

 

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