Stundenlanger Einsatz der Feuerwehr bei Tiefbauunfall in Immendingen

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Der zweite Einsatz der Abteilung Tuttlingen erfolgte unmittelbar nach einer Brandmeldeanlage. Dieses Mal alarmierte die integrierte Leitstelle Tuttlingen zu einen Tiefbauunfall nach Immendingen.

Bei einem Einsturz eines 4 Meter tiefen Kanalschachtes wurden zwei Bauarbeiter verschüttet. Nach Eintreffen der Feuerwehr Immendingen und des Rüstzuges aus Tuttlingen wurden sofort erste Maßnahmen zur Rettung der Personen eingeleitet.

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Unterstützung durch die Bundeswehr

Aufgrund der abgelegenen und schwer zugänglichen Einsatzstelle mussten die Großfahrzeuge der Feuerwehr teilweise bis zu 300 Meter vom Einsatzort entfernt parken. Mit großer Manpower wurde anfangs das Material zu Fuß an die Einsatzstelle getragen. Im weiteren Einsatzverlauf konnte man auf einen Radlader und zwei geländegängige Unimogs der Bundeswehr zurückgreifen. Auch mit umfangreichem Personal halfen Bundeswehreinheiten aus dem nahe gelegenen Stützpunkt. Ebenfalls unterstützten drei Bagger die schwierigen Arbeiten.

Ein Arbeiter Ansprechbar

In der tiefen Grube konnte man mit einem bis zur Schulter verschütteten Arbeiter sofort Kontakt aufnehmen, ein weiterer war komplett verschüttet und nicht mehr ersichtlich. Hier teilte man die Einheiten in zwei Abschnitte auf und grub sich teilweise mit Spaten und den bloßen Händen durch den durchnässten und schweren Lehmboden. Nachdem man die komplett verschüttete Person relativ schnell finden konnte, wurde hier leider nur noch der Tod festgestellt.

Rettung dauert über drei Stunden

Die Rettung des zweiten Arbeiters dauerte insgesamt über drei schweißtreibende Stunden. Er wurde Zentimeter für Zentimeter aus dem sehr schweren Lehmboden gegraben und letztendlich um 14:45 Uhr mit einer Schleifkorbtrage gerettet. Da die Gefahr bestand das der Rettungswagen im Schlamm stecken bleiben könnte, wurde der gerettete Arbeiter ebenfalls mit einem Unimog der Bundeswehr zum Rettungshubschrauber gebracht.

Die Zusammenarbeit der einzelnen Hilfsorganisationen verlief bei diesem sehr schwierigen Einsatz hervorragend. Die Bundeswehr, die hier mit zahlreichen Soldaten und auch Fahrzeugen aushalf, ist besonders hervor zu heben. Ein riesen Kompliment an alle Einsatzkräfte.

Quelle: Feuerwehr Tuttlingen

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