Kritik an Personalsituation der hauptamtlichen Kräfte in Bünde

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Wie die Neue Westfälische in ihrer heutigen Onlineausgabe berichtet, sieht eine Leserin ihre Sicherheit in Bünde (Nordrhein-Westfalen) in Gefahr.

Der Grund: Ihrer Meinung nach gibt es zu wenig hauptamtliche Kräfte bei der Feuerwehr Bünde.

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Rüdiger Meier, Leiter der Feuerwehr Bünde, sieht dies aber anders. Aus seiner Sicht funktioniert das aktuelle System aus Haupt- und Ehrenamt in Bünde sehr gut. Dies sieht vor, dass die hauptamtlichen Kräfte drei Beamte für den Einsatzdienst stellen.

Ergänzt werden diese Kräfte durch das sogenannte Kleineinsatzfahrzeugsystem (KEF-System). Diese Fahrzeuge sind mit jeweils einer ehrenamtlichen Feuerwehrkraft besetzt und fahren direkt den Einsatzort an.

Daneben existiert die Tagesalarmbereitschaft von ehrenamtlichen Mitgliedern die bei der Firma Imperial arbeitet. Dort ist ein Mannschaftstransportfahrzeug stationiert mit dem die Einsatzkräfte ebenfalls direkt zum Einsatzort fahren.

Hilfsfrist in Bünde wird eingehalten

Laut Meier wird mit diesen Maßnahmen die in Bünde festgelegte Hilfsfrist von zehn Minuten nach Alarmierung eingehalten. Ein Blick in die Einsatzauswertung der der 45.000 Einwohner Stadt von 2014 bestätigt dies auch (diesen Link anklicken > „Die Sitzung – 1/2015 findet um 18:00 Uhr im Raum 103 statt für folgende Gremien : Ausschuss für FeuerwehrangelegenheitenAusschuss für Feuerwehrangelegenheiten“ > pdf ab Seite 14).

Bei insgesamt fünf Brandeinsätzen mit Menschen in Gefahr, waren zehn Minuten nach der Alarmierung zwischen 13 und 23 Einsatzkräfte vor Ort. Bei den Brandeinsätzen ohne Menschen in Gefahr und somit nicht ins Schutzziel eingerechnet werden, lag die Personalstärke in den ersten zehn Minuten zwischen zehn und 33 Einsatzkräften.

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