Kamerad erleidet Herzinfarkt im Einsatz

Am Sonntagabend wird die Feuerwehr Zimmern (BW) zu einem Wohnhausbrand gerufen. Beim Aufbau der Wasserversorgung bricht ein Kamerad zusammen.

Nach fast einer halben Stunde Behandlung wird der Feuerwehrmann mit Lebensgefahr in die Klinik gebracht.

Der Vorfall zeigt sehr gut, warum Defibrillatoren nicht im Feuerwehrhaus bleiben sollten, wenn in der Wehr einer AED vorhanden ist. Zwar geht bei größeren Bränden in der Regel ein Rettungswagen in Bereitsstellung, jedoch besteht die Gefahr eines Herzinfarktes auch bei anderen Einsätzen.

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Ein Feuerwehr-AED dient vorallem der Eigensicherung – also bitte unbedingt mitnehmen! Die Überlebenschancen können dadurch immens gesteigert werden.

Quelle: Schwarzwaldbote und Feuerwehr-Magazin

1 Kommentar zu Kamerad erleidet Herzinfarkt im Einsatz

  1. Keine Frage, ein Defi. Ist eine gute Sache! Wenn man einen auf der Wache hat muss man aber auch aufpassen, dass man sich rechtlich nicht ins Aus schießt. Mir ist ein Fall bekannt, in dem ein Kommandant einen Defi für den Eigenschutz angeschafft, ihn aber mit Absicht nicht in den Beladeplan seiner Fahrzeuge aufgenommen hat (Keine zusätzlichen „Rettungsdiensteinsätze“, wie gesagt, nur für Eigenschutz). Tja jetzt steht er vor Gericht nachdem einer Person nicht mehr geholfen werde konnte weil die Feuerwehr nicht alarmiert wurde, da sie ja den Defi in der ILS nicht hinterlegt hatte…

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