Großübung: Explosion einer Fliegerbombe

Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst und Rettungshundestaffel führten vergangenen Samstag eine Großübung in Bad Schwalbach (Hessen) durch. Das Übungsszenario: Bei Bauarbeiten an der ehemaligen Rehaklinik kam es zu Explosion einer Fliegerbombe.

Übung THW und FeuerwehrAm vergangenen Samstag kamen Rettungskräfte aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer Großübung nach Bad Schwalbach. Die Ausgangslage für die Übungsteilnehmer stellte sich wie folgt dar: Durch Bauarbeiten an der ehemaligen Rehaklinik in Bad Schwalbach explodierte eine Fliegerbombe. Ein Gebäudeteil stürzte ein und zahlreiche Patienten wurden verletzt. Rund 20 Puppen und zahlreiche Darsteller mimten die Verletzten, die auf Balkonen und an Fenstern auf sich aufmerksam machten.

Mit zwei Drehleitern wurden Personen oberhalb des vierten Stockwerkes gerettet. Atemschutztrupps gingen zur Menschenrettung in die unteren Stockwerke vor. Andere Atemschutztrupps bekämpften das Feuer im Treppenhaus. Von außen wurden Steck- und Schiebeleitern für die Menschenrettung in Stellung gebracht. Die Technische Einsatzleitung des Rheingau-Taunus-Kreises übernahm mit einem ELW2 die Einsatzorganisation. Die Einsatzstelle wurde in folgende Abschnitte aufgeteilt: Brandbekämpfung und Menschenrettung Oben, Brandbekämpfung und Menschenrettung Unten, Wasserversorgung, Bereitstellungsplatz, Eingestürztes Gebäude und Verpflegung. In einer nahegelegen Turnhalle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. In einem Zelt neben dem Brandobjekt wurde eine Atemschutzgeräteablage eingerichtet.

Rettungshunde durchsuchten das eingestürzte Gebäude sowie eine Kellerverbindung der Gebäude nach Personen. Das THW schaffte mit einer Betonkettensäge einen Deckendurchbruch zu einer Gruppe eingeschlossener Personen.

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Die Feuerwehren aus Bad Schwalbach, Wambach, Kemel, Breithardt und Watzelhain nahmen an der Übung teil. Darüberhinaus waren die THW-Ortsverbände Geisenheim, Idstein, Heidenrod, Wiesbaden, Hofheim, Frankfurt, Offenbach, Bad Homburg und Seligenstadt an der Übung beteiligt. Die Rettungshundestaffeln des DRK Untertaunus und der Feuerwehr Wiesbaden unterstützten bei der Personensuche.

Quelle: wiesbaden112

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