Großbrand zerstört Zimmerei

Großbrand in einer Zimmerei in Erlangen (Bayern). Alle Feuerwehren der Stadt Erlangen im Einsatz. Probleme bereitete ein 50 Kubikmeter großes Hackschnitzellager, das zum Schluss gesprengt werden musste.

Am frühen Donnerstagmorgen geriet eine Zimmerei und Holzbaufirma in der Erlanger Schillerstraße in Brand. Wegen den Ausmaßen des Brandes wurde Vollalarm für die Feuerwehren der Universitätsstadt ausgelöst. Aus umliegenden Gemeinden wurden weitere Kräfte zur Unterstützung alarmiert, darunter auch die Werkfeuerwehr Siemens.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Halle der Holzbaufirma bereits lichterloh. Durch die schnelle Ausbreitung der Flammen auf dem Gelände konzentrierte sich die Feuerwehr erst auf die Rettung des Wohnanwesens. Sieben umliegende Einfamilienhäuser wurden evakuiert. In vier Abschnitte aufgeteilt, gelang es der Feuerwehr mit mehr als 15 Löschrohren sowie über die Monitore zweier Drehleiten das Wohngebäude zu schützen. Probleme bereitete der Feuerwehr ein 50 Kubikmeter großes Hackschnitzellager, in dem es mehrere Glutnester gab. Aus statischen Gründen konnte das Lager nicht mehr betreten werden. Dadurch konnten auch die innenliegenden Glutnester nicht abgelöscht werden. Das Hackschnitzellager wurde vom Technischen Hilfswerk gesprengt und die Feuerwehrleute begannen direkt danach mit der Brandbekämpfung. Durch die Sprengung mussten im Umkreis von 100 Metern alle Häuser evakuiert werden. Etwa 250 bis 300 Personen mussten für den Zeitraum der Sprengung in einer nahegelegenen Berufsschule untergebracht werden.

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Die Feuerwehr war mit zirka 150 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst übernahm neben seiner eigentlichen Aufgabe auch die Verpflegung der Einsatzkräfte. Das Technische Hilfswerk unterstütze die Löscharbeiten mit schwerem Gerät. Die Nachlöscharbeiten dauerten den ganzen Feiertag über an.

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Quelle: Feuerwehr Erlangen und nordbayern.de

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