Gemeinde zahlt Geld um zukünftig benachbarte Feuerwehr mitzunutzen

Viele Feuerwehren kämpfen mit der Verfügbarkeit von ehrenamtlichen Einsatzkräften am Tag. Die Feuerwehren Ginsheim-Gustavsburg und Rüsselsheim gehen mit einem öffentlichen-rechtlichen Vertrag einen neuen Weg.
 

Wie die Main-Spitze berichtet arbeiten in Ginsheim-Gustavsburg (Hessen) viele Einsatzkräfte außerhalb des 15.000 Einwohner Ortes. Um trotzdem die Hilfsfrist wahren zu können greift die Gemeinde zukünftig auf die benachbarte Stadt Rüsselsheim zurück. Von dort wird unter der Woche von 6:00 bis 18:00 Uhr die Rüsselsheimer Stadtteilwehr Bauschheim sowie die Hauptamtliche Wache hinzualarmiert.

Auf Rüsselsheim kommen dadurch knapp zehn Einsätze pro Jahr zusätzlich hinzu die mit € 6.000,- vergütet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bauschheim ist personalmäßig gut aufgestellt und verfügt über eine gute Tagesalarmverfügbarkeit, so dass die Mehreinsätze erfolgreich abgearbeitet werden können. Als Fahrzeuge stehen ein HLF 10/10, ein TLF 16/25, ein MTF sowie ein Strahlenmessfahrzeug zur Verfügung. Der Ort Ginsheim ist ca. 1,5 km von Bauschheim entfernt.

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