Frau übergießt Polizei und Feuerwehr mit kochendem Wasser

Bei einer Türöffnung griff die Dame plötzlich die Einsatzkräfte mit heißem Wasser in einem Kochtopf an.

Am Mittwoch musste die Polizei in Senden (Bayern) zu einer 73-Jährigen Damen fahren um sie aufgrund eines Haftbefehls festzunehmen. Die Frau war allerdings von dem Vorhaben wenig begeistert und sperrte sich in ihrer Wohnung ein. Da die Beamten keine Möglichkeiten hatten in die Wohnung zu gelangen forderten Sie die Freiwillige Feuerwehr Senden nach, der es auch gelang die Türe zu öffnen. Plötzlich stürzte die alleinstehende Dame aus dem Flur hervor und übergoss die Einsatzkräfte mit kochend heißem Wasser. Sie wurde daraufhin von der Polizei überwältigt und gefesselt. Bei dem Angriff wurden zwei Polizisten und ein Feuerwehrmann an Armen, Beinen und Schultern verletzt. Sie erlitten Verbrennungen 1. und 2. Grades und mussten in ärztliche Behandlung.

Quelle: Polizei Senden

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5 Kommentare zu Frau übergießt Polizei und Feuerwehr mit kochendem Wasser

  1. Von so einem Einsatz träumt wohl keiner …
    ob mir dann nicht auch als FWler das FW-Beil ausgekommen wäre … mmmmmmmhhhhhh

  2. Man kann sich die Finger zu dem Thema in Foren wundschreiben… ich tue es denn hier auch nochmal, ich finde es sehr Schade, das Feuerwehren noch immer für solche tätigkeiten herangezogen werden, für die sie garnicht Ausgebildet sind. Gerade bei der Vollstreckung eines Strafbefehls, kann man nie wissen was einen hinter der Tür erwartet. Für sowas sollte die Feuerwehr nicht missbraucht werden, nur weil sie schneller zur Stelle sind, als etwa ein Schlüsseldienst oder Spezialkräfte der Polizei. Genauso bei Einbruchsalarmen (Gruß an die Beamten der Polizei im Raum Hannover-Süd).

  3. Daniel (BF) // 1. Juni 2012 um 14:55 // Antworten

    @Christian:

    Für solche Situationen braucht es nicht unbedingt ein Amtshilfeersuchen der Polizei…

    Ich hab schon in Pistolenläufe geschaut, auf mich wurde mit Messern losgegangen und einmal kam knapp neben meinem Kopf eine Machete durchs Türblatt. Und das alles bei stinknormalen „hilflose Person in Wohnung“ und „angedrohter Suizid“.

  4. Das ist halt das nicht kalkulierbare Risiko, welches unser Ehrenamt/unser Job mit sich bringt. Wäre anstelle der Feuerwehr der Schlüsseldienst gewesen hätte dieser das Wasser abgekriegt..

    Man könnte hieraus vielleicht ableiten, dass zu solchen Einsätzen generell immer Kleidung mit möglichst hohem Schutzniveau getragen wird (Überjacke/Hose). Diese bietet ja immerhin einen gewissen mechanischen Schutz gegen (heiße) Flüssigkeiten oder Angriffe mit Gegenständen..?

  5. Falsch, wir von der Fw Feuerwehr, tragen Brandschutz Kleidung und keine Kevlar weste wie unsere Kollegen der Poizei. Wir sind vor messerstichen oder sogar Schüssen nicht geschützt.

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