Feuerwehren im Alb-Donau-Kreis setzen vermehrt auf hauptamtliche Gerätewarte

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Um die Geräteprüfung und die Dokumentation bewältigen zu können setzen vermehrt auch kleinere Feuerwehren auf einen hauptamtlichen Gerätewart.

Wie die Südwest Presse berichtet ist im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis ein Trend zu hauptamtlichen Gerätewarten erkennbar.

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Städte wie Ehingen (25.000 Einwohner), Blaubeuren (12.000 Einwohner), Blaustein (15.000 Einwohner) oder die Gemeinde Dornstadt (8.000 Einwohner) setzen bereits oder in naher Zukunft auf ein bis zwei Gerätewarte. Die Mitarbeiter sind dann Vollzeitangestellte der jeweiligen Gemeinde.

Hintergrund für den Bedarf an hauptamtlichen Gerätewarten ist vor allem der gestiegene Prüfungsaufwand bei den Geräten und den Ausrüstungsgegenständen. Auch spezielle Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen können von den Kräften einfacher wahrgenommen werden. Zudem soll der Hauptamtliche nach einem Einsatz die ehrenamtlichen Kräfte entlasten, die dann schnellstmöglich wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren  können.

Allerdings gibt es auch noch etliche Städte die mit ehrenamtlichen Gerätewarten die Arbeit schultern können. So verfügt die Freiwillige Feuerwehr Laichingen mit 11.000 Einwohner über fünf ehrenamtliche Gerätewarte und die Feuerwehr Langenau (14.000 Einwohner) über sieben Gerätewarte. Allerdings gibt es für die Tätigkeiten auch eine Entschädigung pro Stunde.

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