Feuerwehr verhindert übergreifen der Flammen auf Wohnhaus

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Mit einem schnellen und gezielten Löschangriff konnte die Feuerwehr am Nachmittag des 5. Januar in Lonnerstadt (Bayern) das Übergreifen eines Großbrandes von einer Scheune auf das angebaute Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Anwesens verhindern.

Um 15:05 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg die Feuerwehren Lonnerstadt, Fetzelhofen-Ailsbach, Frimmersdorf, Höchstadt a.d.Aisch, Mailach und Wachenroth sowie den Inspektionsdienst und die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ zu einem Scheunenbrand in der Mühlgasse in Lonnerstadt. Gleichzeitig wurden der Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Baiersdorf, ein Notarzt aus Herzogenaurach sowie drei Rettungswagen aus Höchstadt, Schlüsselfeld und Erlangen an die Einsatzstelle entsandt.

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Beim Eintreffen der örtlichen Wehr stand die Scheune bereits in Vollbrand, so dass die Hauptaufgabe der Einsatzkräfte zunächst darin bestand, das unmittelbar daran angebaute Wohnhaus sowie ein Nachbaranwesen gegen die Flammen abzuschirmen. Bis zum Aufbau einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung aus drei Hydranten durch die rasch eintreffenden Nachbarwehren wurde die Wasserversorgung auch durch die beiden Tanklöschfahrzeuge aus Höchstadt sichergestellt.

70 Einsatzkräfte setzen vier Strahlrohre und ein Wenderohr ein

Zum Abschirmen gegen die Hitzestrahlung und zum Löschangriff setzten zwölf mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrleute vier C-Strahlrohre und das Wenderohr vom Korb einer Drehleiter aus ein. Insgesamt kamen 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie eine große Anzahl weiterer Helfer des THW, des BRK, des ASB sowie der Johanniter zum Einsatz.

Innerhalb kurzer Zeit war der Brand dann unter Kontrolle, nach rund einer Stunde auch weitestgehend abgelöscht. Das Wohnhaus, das nur leichte Ruß- und Sengschäden davontrug, wurde zudem mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gehalten. Mit dem Wenderohr der Drehleiter wurden dann die noch verbliebenen Ziegel vom Dach heruntergespritzt, um die Last von den verkohlten Dachsparren sowie der Lattung zu nehmen und damit die Einsturzgefahr des Gebäudes zu verringern.

Glutnester werden mit Wärmebildkamera kontrolliert

Mit einer Wärmebildkamera lokalisierte die Feuerwehr dann letzte Glutnester, um auch diese noch ablöschen zu können. Während die Feuerwehren der Umgebung ab 16:30 Uhr nach und nach aus dem Geschehen herausgelöst wurden, stellte das BRK die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Durch die Feuerwehr Lonnerstadt wurde dann eine Brandwache eingerichtet, um ein eventuelles Wiederaufflammen des Feuers rechtzeitig erkennen und verhindern zu können.

Über die Brandursache und die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Bewohner musste vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in die Klinik gebracht werden.

Quelle: KFV Erlangen-Höchstadt

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