Feuerwehr Nürnberg bekommt 8 baugleiche HLF geliefert

hlf-nuernberg-rosenbauer-teaser

Acht baugleiche Hilfeleistungslöschfahrzeuge werden in Zukunft bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg (Bayern) im Einsatz sein.

550.000 Einwohner zählt die Stadt Nürnberg im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken. Die ansässigen Feuerwehren werden zu etwa 6.500 Einsätzen pro Jahr gerufen.

Anzeige

Die Einsatzszenarien sind vielfältig: Rund um Nürnberg gibt es Industriebetriebe, einen Hafen und einen Flughafen. Bekannt ist Nürnberg aber vor allem wegen seiner schönen Altstadt. Diese stellt aber mit ihren engen Gassen auch spezielle Herausforderungen an die Feuerwehr.

Im Zuge eines Generationswechsels werden jetzt acht Fahrzeuge durch neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 20) von Rosenbauer ersetzt.

Mit dem Rosenbauer LCS 2.0 (Logic Control System) kann nahezu alles zentral gesteuert werden, von der Beleuchtung bis zur Pumpe. Die Geräteräume werden mittels LED-Technik beleuchtet, die Drehfächer sorgen für eine verbesserte Entnahme und sichere Lagerung der Ausrüstung.

3.000 l/min Leistung, 2.000 l Wasser, 200 l Schaum

Die N35 Normaldruckpumpe ist über ein LCS 2.0-Display bedienbar. Mit einer Leistung von 3.000 l/min bei 10 bar sorgt sie für eine ausreichende Wasserversorgung im Löscheinsatz. Ein 2.000 l Wassertank mit automatischer Niveauregulierung und ein 200 l Schaummitteltank sorgen dafür, dass bis zum Aufbau einer Wasserversorgung genügend Löschkapazität vorhanden ist.

Für das Löschen mit Schaum ist ein elektrisch betriebenes Digimatic Druckzumischsystem in den acht baugleichen ATs verbaut. Außerdem verfügen die Löschfahrzeuge über eine Normaldruck-Schnellangriffseinrichtung.

LED Beleuchtung im und am Fahrzeug

Sehr viel Wert hat man in Nürnberg auf ein durchdachtes Beleuchtungskonzept gelegt. Mit dem ausfahrbaren LED-Lichtmast kann man die Einsatzstelle ausleuchten. Ebenfalls mit LED-Technik beleuchtet werden die Dachbox und das Dach des Fahrzeugs. An den Außenspiegeln sind LED-Manövrierscheinwerfer angebracht, auch die Geräteräume und das Fahrzeugumfeld werden von LED-Scheinwerfern erhellt. Am Heck des Fahrzeugs ist eine LED-Verkehrswarneinrichtung angebracht.

Für die Einsätze der BF Nürnberg nützlich ist die Drehtreppe, die für sicheres Ein- und Aussteigen aus dem Mannschaftsraum sorgt, selbst wenn die Tür nur halb geöffnet werden. Vor allem bei beengten Platzverhältnissen, etwa in den engen Gassen der Nürnberger Altstadt, kommt dieser Vorteil zum Tragen.

Tragbare Leitern mit Entnahmehilfe

Die umfangreiche Zusatzausstattung der acht ATs, die künftig in Nürnberg für Brandschutz sorgen, lässt sich sehen. So gibt es etwa eine fahrzeuginterne Fernstartvorbereitung zum Betrieb des Generators, die Fahrzeuge sind mit einer Leiterabsenkvorrichtung und Absenkvorrichtungen für Pressluftatmer versehen. Die Rückfahrkamera bewährt sich bei beengten Verhältnissen.

Als Trägerfahrzeug dient ein MAN TGM 15.290 LL 4×2 mit 290 PS mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 15,5 Tonnen. Die Fahrzeuge sind 3,2o m hoch und verfügen über eine Länge von 7,90 m.

Quelle: Rosenbauer

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*