Feuerwehr muss unter CSA Ammoniak Leckage stoppen

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Ammoniak in geringer Konzentration trat am Morgen des 13.03. in einer Kälteanlage eines Produktionsbetriebes in Biessenhofen (Bayern) aus.

In der Früh schlug eine automatische Warnanlage in der Kälteanlage neben dem Kesselhaus der Firma an, da wegen eines technischen Defekts Ammoniak in geringer Konzentration ausgetreten war.

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Zu diesem Zeitpunkt befand sich keine Person in dem Raum. Drei speziell geschulte Arbeiter vor Ort handelten daraufhin völlig richtig: Unter Atemschutz schlossen sie den betreffenden Raum ab und informierten den technischen Werksleiter, der daraufhin die Integrierte Leitstelle Allgäu verständigte.

Die Feuerwehren aus Biessenhofen, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Ebenhofen und Hirschzell waren daraufhin genauso im Einsatz, wie die betriebseigene Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte konnten unter Anwendung von Schutzausrüstung den Raum betreten, den geringen Austritt stoppen und dadurch einem Techniker den Zugang ermöglichen. Zuvor entlüfteten die Feuerwehrkräfte den Raum.

Drei RTW und ein Notarzt vor Ort

Vorsorglich waren drei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort, die aber nicht eingesetzt werden mussten. Durch das richtige Einschreiten der drei Arbeiter und der Feuerwehr kam es weder zu Personen- noch zu Sachschaden.

Auch die Produktqualität war nach Angaben des Betriebes nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte etwa dreieinhalb Stunden vor Ort.

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