Feuerwehr muss mit Fähre zum Brandeinsatz anrücken

50.000 Euro Schaden und drei Verletzte sind die Bilanz eines Brandes auf einer Insel im Chiemsee.

Am Sonntagvormittag brach auf der Insel Frauenchiemsee (Bayern) ein Brand in einer 80 Quadratmeter großen Fischerhütte aus. Frauenchiemsee ist mit 600 mal 315 Metern und knapp 300 Bewohnern die zweitgrößte Insel im Chiemsee. Die Leitstelle löste daraufhin Alarm für mehrere Feuerwehren aus. Bis zum Eintreffen weiterer Kräfte vom Festland waren die Feuerwehrleute von Frauenchiemsee mit 30 Einsatzkräften allerdings auf sich alleine gestellt. Da die hölzerne Hütte mit Treibstofflager beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand konnte nicht mehr viel gerettet werden. Die Feuerwehren aus Prien, Gstadt und Breitbrunn unterstützen mit weiteren Fahrzeugen die mittels Fähre auf die Insel übersetzten.

Das Feuer entstand vermutlich durch das Umfüllen von Treibstoff. Insgesamt mussten drei Personen mit Rauchgasvergiftung und Kreislaufschwäche vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Polizei schätzt den entstanden Schaden auf 50.000 Euro.

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Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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