Feuerwehr kann mehrere Tiere aus Brandwohnung retten

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Die Feuerwehr Herdecke (Nordrhein-Westfalen) rückte in der Nacht zu Dienstag zu einem Brand in einem Wohngebäude in der Straße „In der Schlage“ aus.

Hierbei wurden zwei Bewohner des Gebäudes leichtverletzt. Gegen 2:38 Uhr wurde der Feuerwehr ein Kellerbrand gemeldet. Bei Eintreffen des Rettungsdienstes wurde am Gebäude starker Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Daraufhin wurde seitens der Leitstelle die Alarmstufe auf Stadtalarm mit Sirene erhöht. Vor Ort brannte es in einer Wohnung (Gebäudekomplex in geschlossener Bauweise mit Einzelwohnungen). Die Flammen schlugen aus dem Fenster eines Abstellraumes. Die Bewohner hatten sich aus dem Gebäude gerettet. Der Rettungsdienst sowie eine Notärztin übernahm die Patientenversorgung. Zwei leicht verletzte Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

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Feuer wird mit einem C-Rohr im Innenangriff gelöscht

Eine Dritte in der Wohnung befindliche Person blieb unverletzt. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Durch die Wärmeentwicklung wurde auch eine im Raum befindliche Wasserleitung beschädigt. Hier traten erhebliche Mengen Wasser kontinuierlich aus. Es ist zu vermuten, dass die Leckage den Brandverlauf etwas eingedämmt hat. Der Brand war dann relativ schnell unter Kontrolle.

Aus der Brandwohnung wurden ein blinder Hund, zwei Papageien sowie ein Hase gerettet. Die Tiere wurden bei der Tochter sowie bei einem Nachbarn untergebracht.

Wasserschaden durch Leckage an Wasserleitung

Nun musste die Leckage an der Wasserleitung abgestellt werden: Dies gestaltete sich zunächst schwierig, da das Rohr nicht mit dem in der Wohnung befindlichen Wasserhahn abgeschiebert werden konnte. Die zuständigen Energieversorger wurden vom Einsatzleiter Hans-Jörg Möller angefordert: Die Dortmunder Energie schieberte zunächst den Wasseranschluss für das Gebäude ab. In der Zwischenzeit konnte durch die Feuerwehr auch der Hauptwasserhahn des Gebäudekomplexes gefunden werden.

Das ausgetretene Wasser lief auch in die darunter liegende Wohnung. Beide Wohnungen wurden durch die Mark-E stromlos geschaltet. Ebenfalls wurden in beiden Wohnungen Wassersauger zur Minimierung des Sachschadens eingesetzt.

44 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Insgesamt waren zwei Löschzüge mit 44 Kräften vor Ort. Die Polizei erschien ebenfalls an der Einsatzstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache und zum Sachschaden. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar und die darunter liegende Wohnung wegen den Wasserschäden eingeschränkt bewohnbar.

Der Einsatz konnte um 4:30 Uhr beendet werden. Die Aufräumarbeiten an der Feuerwache dauerten noch bis 6:00 Uhr an.

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