Feuerwehr Berlin mit neuer AAO

Knappe 1000 Einsätze am Tag hat die Feuerwehr Berlin an einem Tag abzuarbeiten. Damit jeder Einsatz möglichst schnell mit den notwendigen Einsatzmitteln bearbeitet werden kann, wurde nun die AAO nochmals überarbeitet.

Die Anforderungen an die Beschickung von Einsätzen hat sich in den letzten Jahren verändert. Aufgrund dessen hat man sich nun diesen Veränderungen angepasst. Ab jetzt werden die Einsätze der Feuerwehr Berlin nach der neuen Alarmierungs- und Ausrückeordnung beschickt. Der Grundaufbau dieser AAO besteht aus drei Kategorien: Der Notfallrettung (NOTF), dem Brandeinsatz (BRAND) und der Technischen Hilfeleistung (TH).  Diese drei Kategorien sind wiederum unterteilt. Verschiedene Stufen geben bei der Notfallrettung die Anzahl der Verletzten an. Bei Einsätzen der Kategorie BRAND und TH richtet sich die Stufe nach der Anzahl der eingesetzten Staffeln.

Dieses Grundmodul kann anschließend, je nach Schadenslage oder objektbezoger Besonderheit, ergänzt werden. Beispielsweise ein NEF oder der Einsatzleitdienst können zusätzlich alarmiert werden. Neu ist ebenfalls, dass an allen Einsatzstellen eine entsprechende Führungsstruktur vorhanden sein muss. Daher wurde bei der Planung die FwDV 100 „Führung und Leitung im Einsatz“ besonders beachtet.

Eine Besonderheit der neuen AAO sind vorgespeicherte taktische Einheiten, die ohne Alarmkategorie entsandt werden können. Ein Beispiel hierfür ist das Modul „MANV“ (Massenanfall Verletzter). Hierbei geht man von einem Einsatz mit mehr als vier Patienten aus. Zeitgleich rücken bei diesem Stichwort dann zwei Führungsdienste, vier Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Leitender Notarzt, sowie der Gerätewagen MANV aus.

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Quelle: Berliner Feuerwehr

Bild: Archivbild feuerwehrleben.de

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