Familie bedankt sich mit Zeitungsanzeige bei Rettern

Bei einem Ruderbootunglück kam Ende Juli ein Mann in Österreich ums Leben. Anfang September bedankte sich dann die Familie mit einer Zeitungsanzeige bei allen Helfern.

dankesanzeige-feuerwehr-angehoerige-teaserAm Samstag, den 26. Juli 2014, kam es auf der Donau auf Höhe des Schloss Schönbühel zu einem Unglück. Gegen Mittag wurde ein Ruderboot gegen die Bugseite eines Schubverbandes gedrückt und kenterte in Folge. Vier von Fünf Insassen konnten aus eigener Kraft das Linke Donauufer erreichen, ein 71-jähriger Ruderer wurde vom Strom abgetragen.

Um 13:55 Uhr wurden die Feuerwehren Emmersdorf mit den Feuerwehren Schönbühel, Aggsbach-Dorf, Gossam, Spielberg- Pielach, Melk-Stadt zum Sucheinsatz in die Grimsinger Au gerufen.

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Die Streckenabschnitte wurden mit mehreren Motorbooten abgesucht. Daneben wurde auch die Tauchdienstgruppe des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes und einige Feuerwehren aus dem Bezirk Krems alarmiert und eingesetzt.

Die Suche nach dem vermissten Ruderer musste in den Abendstunden aufgrund der Schlechten Wetterverhältnisse erfolglos abgebrochen werden. Laut Presseaussendung der Landessicherheitsdirektion Niederösterreich wurden am Mittwoch, den 30. Juli 2014, die Leiche des Vermissten 71- jährigen Ruderers in Bezirk Krems bei Hollenburg in der Donau treibend gefunden und identifiziert.

Als Dank an die Zahlreichen Helfer veröffentlichten die Angehörigen eine Anzeige in der Melker Zeitung und bedankte sich bei allen eingesetzten Kräften.

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